SCP-1048 – Builder Bear

Achtung: Verstörender Inhalt

Bitte beachte, dass es sich bei dem folgenden Text um eine Creepypasta handelt, die verstörende Themen beinhalten kann, wie zum Beispiel Gewalt, Sexualisierung oder Drogenkonsum. Creepypastas sind fiktive Geschichten, die Angst oder Unbehagen erzeugen sollen. Wir empfehlen dir, diesen Text nicht zu lesen, wenn er dich belasten könnte.

SCP-ARCHIVCreepypasta-Wiki · Abteilung für anomale Objekte
STRENG GEHEIM
Objekt-Nr.
SCP-1048
Objektklasse
Keter
Freigabestufe
4/5
Aktenführung
Schattenzirkus
Angelegt
13.10.2026

Warnung: Diese Akte ist ab Freigabestufe 4 zugänglich. Jeder Zugriff wird protokolliert.

SCP-1048 – Builder Bear
Abb. 1: SCP-1048

Besondere Sicherheitsmaßnahmen:

  1. Kein Bär außer ihm. Teddybären und alles, was einem Bären ähnelt, sind im gesamten Standort verboten, auch als Schlüsselanhänger, Aufdruck oder Tassenmotiv. Begründung: Jede Sichtung muss eindeutig sein.
  2. Melden statt annähern. Wer SCP-1048 oder etwas Bärenförmiges sieht, meldet es sofort dem Sicherheitsdienst, mit Ort, Uhrzeit und Laufrichtung, und geht nicht hin. Begründung: Sichtungen sind selten geworden, jede zählt.
  3. Nachbauten vernichten. Ein Nachbau wird bei Sichtung sofort und aus größtmöglichem Abstand vernichtet; ein Einfangen ist nicht vorgesehen. Begründung: Ein Zugriff aus der Nähe hat bereits ein ganzes Team gekostet.
  4. Fehlbestände sind Spuren. Werkstätten, Lager und Sanitätsräume melden täglich, was fehlt, auch Draht, Garn oder Schrauben. Begründung: Wo etwas fehlt, wird vielleicht gebaut.
  5. Das Original einfangen. Ziel ist, SCP-1048 wieder einzufangen, nicht, ihn zu vernichten. Begründung: Ob mit ihm auch das Bauen endet, weiß niemand.

Beschreibung:

Aus der Nachbetrachtung der Betriebspsychologie, Standort-19

Die Quartalsumfrage zum Arbeitsklima enthält ein freies Feld: „Was hat Ihre Arbeitswoche verbessert?“ Zweimal in Folge lautete die häufigste Antwort: „der Bär“.

In der Spindtür eines Ausbilders der Wache, der in elf Dienstjahren nie eine Pause in Gesellschaft verbracht hatte, steckte ein bekritzeltes Blatt. Es war eine von nur zwei Zeichnungen, die SCP-1048 je anfertigte. Meist zeigte er seine Zuneigung anders: Er klammerte sich an Hosenbeine oder drehte sich vor Schreibtischen im Kreis, bis jemand lachte.

Auf die Frage nach seiner Herkunft kam weder das Nicken noch das Kopfschütteln, mit denen er sonst Ja und Nein zeigte. Seine Zeichnungen waren Geschenke, keine Nachrichten.

Im siebten Monat nach der Sicherstellung begannen die Nachsorgegespräche. Ein Zugriffsteam hatte SCP-1048 und einen Nachbau aus menschlichen Ohren fassen wollen. Der Nachbau schrie, und allen in seiner Nähe wuchsen binnen Sekunden ohrähnliche Gebilde über den ganzen Körper, auch in Mund und Luftröhre. Sie erstickten innerhalb von Minuten, das Team vollständig. Kurz darauf fehlte einem schlafenden Forscher ein Ohr. Bis dahin hatte niemand gewusst, dass SCP-1048 baut. Bär und Nachbau blieben verschwunden; seither gilt die Klasse Keter. Die häufigste Frage in den Gesprächen galt nicht den Toten, sondern

Ein zweiter Nachbau, äußerlich wie SCP-1048, bewegte sich ruckartig durch die Kantine. Aus einer aufplatzenden Naht griff der Arm eines Säuglings ins Leere. Eine Forscherin schrie; der Nachbau antwortete mit dem Schreien eines Säuglings, griff sie an und verletzte sie innerlich schwer. Die Wache sah sich gezwungen, beide zu ██████████. Drei Stunden später fand man eine Ärztin bewusstlos und blutend in ihrem Büro. An ihr war im Schlaf ein Schwangerschaftsabbruch vorgenommen worden, im achten Monat; der Fötus wurde nie gefunden. Vermutlich war er das Material des Nachbaus. Den Überlebenden in Therapie wird das nicht gesagt.

Wochen später gab es Tote und Verstümmelte, zwei Abschnitte waren gesperrt. Das hinterließ ein Bär aus rostigem Altmetall auf der Flucht, entdeckt im Büro eines Forschers und seither verschwunden. SCP-1048 selbst war da längst fort.

Beim Bauen hat ihn niemand beobachtet. Woher sein Material stammt, ist meist ungeklärt; vermutlich kann er es auch vervielfältigen. Stofflich ist SCP-1048, ein etwa 33 Zentimeter großer Plüschbär, von einem gewöhnlichen Spielzeugbären nicht zu unterscheiden, jede Analyse blieb ohne Befund.

Rückblickend hält die Betriebspsychologie seine Zuneigung für einen Teil der Arbeit: Wer gerade umarmt wird, schaut nicht nach, was in der Werkstatt fehlt.

In der ersten Umfrage nach der Höherstufung blieb das freie Feld fast überall leer. Auf einem Bogen stand: „Er fehlt mir.“

Quelle Diese Akte beruht auf SCP-1048 von trennerdios aus dem SCP Wiki (scp-wiki.wikidot.com/scp-1048) und steht unter CC BY-SA 3.0.

Ende der Akte SCP-1048. Fiktives Dokument aus dem SCP-Archiv des Creepypasta-Wikis, angelehnt an das Konzept der SCP Foundation (CC BY-SA 3.0).

Fälle zu SCP-1048

Zu diesem Objekt gibt es noch keine Fälle.

Einen Fall zu dieser Akte schreiben

Geschichten aus dem Archiv zu SCP-1048

← Zum SCP-Archiv

Schreibe einen Kommentar

Schaltfläche "Zurück zum Anfang"

18 Altersfreigabe ab 18 – gekennzeichnet für Jugendschutzprogramme (JusProg)