Ben Drowned

Achtung: Verstörender Inhalt

Bitte beachte, dass es sich bei dem folgenden Text um eine Creepypasta handelt, die verstörende Themen beinhalten kann, wie zum Beispiel Gewalt, Sexualisierung oder Drogenkonsum. Creepypastas sind fiktive Geschichten, die Angst oder Unbehagen erzeugen sollen. Wir empfehlen dir, diesen Text nicht zu lesen, wenn er dich belasten könnte.

Ben Drowned ist eine Creepypasta über ein verfluchtes Modul des Nintendo-64-Spiels „The Legend of Zelda: Majora’s Mask“. Darin steckt eine bösartige Präsenz namens BEN, die zuerst das Spiel und später den Computer ihres Spielers übernimmt. Die Geschichte von Alex Hall (Jadusable) aus dem Jahr 2010 gilt als eines der ersten großen Alternate Reality Games des Internet-Horrors.

Herkunft

Vom 7. bis 15. September 2010 veröffentlichte Alex Hall unter dem Namen Jadusable eine Reihe von Beiträgen im Forum /x/ auf 4chan. Er erzählte darin, wie er ein gebrauchtes Spielmodul gekauft habe, und lud dazu bearbeitete Videos auf YouTube hoch, die seine Erlebnisse „beweisen“ sollten. Weil Leser mitraten, Hinweise suchten und mit der Geschichte in Kontakt treten konnten, wurde daraus ein sogenanntes Alternate Reality Game (ARG): eine Geschichte, die sich über mehrere Plattformen im echten Internet abspielt.

Die Geschichte

Ein Student kauft auf einem Hofflohmarkt von einem seltsamen alten Mann ein Majora’s-Mask-Modul. Darauf ist noch ein Spielstand mit dem Namen BEN. Als er ihn löscht, beginnt das Spiel, sich zu verändern: Figuren nennen ihn „BEN“, die Stadt ist menschenleer, die Musik läuft rückwärts. Vor allem aber verfolgt ihn eine grinsende Statue der Spielfigur Link, die immer wieder hinter ihm auftaucht.

Der Erzähler findet heraus, dass vor Jahren ein Junge namens Ben ertrunken sein soll. Doch die Bedrohung bleibt nicht im Spiel. BEN meldet sich über den Chatbot Cleverbot, manipuliert Dateien auf dem Computer und schließlich auch die Nachrichten, die der Erzähler ins Internet stellt. Am Ende weiß niemand mehr, welche Beiträge noch wirklich von Jadusable stammen und welche von BEN.

Die Statue und „You shouldn’t have done that“

Das bekannteste Bild von BEN ist die starre, grinsende Link-Statue aus dem Spiel. Gerade weil sie sich nie bewegt, wenn man hinsieht, ist sie so unheimlich. Der Satz „You shouldn’t have done that“ („Das hättest du nicht tun sollen“) wurde zu BENs Markenzeichen. Fan-Zeichnungen zeigen BEN dagegen meist als Link-ähnlichen Jungen mit schwarzen Augen und blutigen Tränen.

Fortsetzungen

Auf die erste Geschichte, „Haunted Cartridge“, folgte 2010 und 2011 „Moon Children“ mit Sekten, Rätseln und weiteren Figuren. Fast zehn Jahre später setzte Alex Hall die Geschichte mit „Awakening“ fort, das von März bis Oktober 2020 lief.

Quellen

Häufige Fragen

Wer hat Ben Drowned erfunden?

Alex Hall, bekannt als Jadusable. Er veröffentlichte die Geschichte im September 2010 auf 4chan und erzählte sie mit bearbeiteten Videos weiter.

In welchem Spiel spielt Ben Drowned?

In „The Legend of Zelda: Majora’s Mask“ für das Nintendo 64. Die berühmte grinsende Statue stammt aus diesem Spiel.

Was bedeutet „You shouldn’t have done that“?

„Das hättest du nicht tun sollen.“ Der Satz erscheint in der Geschichte im Spiel und wurde zum Markenzeichen von BEN.

Gibt es Fortsetzungen von Ben Drowned?

Ja. Auf „Haunted Cartridge“ folgten „Moon Children“ (2010 und 2011) und „Awakening“ (2020).

Gibt es Ben Drowned wirklich?

Nein. Ben Drowned ist eine erfundene Geschichte von Alex Hall aus dem Jahr 2010. Die Videos sind bearbeitet. Aber wenn eine Spielfigur dich das nächste Mal mit Namen anspricht, wirst du vielleicht kurz zögern, bevor du weiterspielst.

Geschichten über Ben Drowned

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