
Bitte beachte, dass es sich bei dem folgenden Text um eine Creepypasta handelt, die verstörende Themen beinhalten kann, wie zum Beispiel Gewalt, Sexualisierung oder Drogenkonsum. Creepypastas sind fiktive Geschichten, die Angst oder Unbehagen erzeugen sollen. Wir empfehlen dir, diesen Text nicht zu lesen, wenn er dich belasten könnte.
🔒 Hinweis zum Jugendschutz
Der vollständige Inhalt ist tagsüber nur für registrierte Benutzer zugänglich. Um den Jugendschutz zu wahren, bitten wir dich, dich anzumelden oder zu registrieren.
Die Kirchenglocken läuten klar
Der Eulenschrei hallt durch die Nacht
Der Sonnenschein ist längst vergessen
Dunkelheit kommt an die Macht
Die Dämmerung vergeht geschwind
Was bleibt, ist eisig kalt und leer
Genauso wie ein kleines Kind
lieg‘ ich danieder, fürcht‘ mich sehr
Erwacht aus einem schlimmen Traum
mein Blick zum Fenster fiel hinaus
dort draußen steht der alte Baum
und sieht durchs Glas hinein ins Haus
Mich schaudert’s und ich ziehe schnell
die Decke über mein Gesicht
In der Fern‘ ertönt Gebell
als etwas Fremdes zu mir spricht
Der Schrecken fährt durch mein Skelett
vermag mich dennoch nicht zu wehr’n
erhebe mich aus meinem Bett
und wandle zu der Stimme Kern
Die Angst ist groß, mein Atem stockt
die Blätter tanzen wild im Wind
denn jene sanfte Stimme lockt
mich hin zum Fenster ganz geschwind
Die Furcht, sie steigt nun immer mehr
doch ist’s nicht möglich, mich zu rühr’n
Es hilft kein Betteln, keine Wehr
Die Stimme muss mich weiter führ’n
Im Schein des Mondes leuchtet es
ein grauenhaftes Exemplar
ein widerwärtig scheußliches
gelblich, böses Augenpaar
Nun vernimmt mein Ohr ein Lachen
gleichend einer Banshee Ruf
es dringt aus einem großen Rachen
brennend heiß wie der Vesuv
Die Hitze frisst sich in mein Fleisch
Mein Zimmer brennt nun lichterloh
Die Stimme ist nun ein Gekreisch‘
und dieses klingt verstörend froh
Ein Ast griff just nach meinem Bein
und zerrt‘ mich nun aus meinem Raum
Dass ich noch wach‘, bringt mich zum Wein‘
als ich das Holze seh‘ so braun
Es musste etwas anders sein
doch dacht‘ ich, es sei nur ein Traum
Die Angst zu sterben lässt mich schrei’n
vor meinem Haus stand nie ein Baum…

