GedichtMicroTod

Gesellschaft

Achtung: Verstörender Inhalt

Bitte beachte, dass es sich bei dem folgenden Text um eine Creepypasta handelt, die verstörende Themen beinhalten kann, wie zum Beispiel Gewalt, Sexualisierung oder Drogenkonsum. Creepypastas sind fiktive Geschichten, die Angst oder Unbehagen erzeugen sollen. Wir empfehlen dir, diesen Text nicht zu lesen, wenn er dich belasten könnte.

Wildes Treiben auf nassen Straßen Grauer Himmel, spät am Abend Menschen rennen, Autos rasen Lautes Toben, keine Ruh‘ Große Leute, Aktentaschen Kleine Leute, arm am Rand Regen fällt, Tränen abwaschen Niemand hört einander zu Monoton, die Sonn‘, die geht Arbeitstag nur grau und schwer Klein im Wind ein Mädchen steht Keiner ihr was zu leide tut Sie öffnet die Augen, blickt gen Himmel Alle geh’n an ihr vorbei Steht verloren im Gewimmel Keiner sieht ihr’m Leiden zu Tränen bahnen sich den Weg Angsterfüllt nun steht sie da Sieht vor sich schon den schmalen Steg Er verspricht ihr süße Ruh‘ Einen Schritt vor’n andern setzen Langsam wird sie sichtlich schneller Trotzdem vorsichtig, ohne zu hetzen, Läuft sie auf ihr Ziel hin zu Der Fahrer müd‘ vom ganzen Tag Er sieht nicht mehr sein Schicksal nah’n Ist verfallen, dem, was kommen mag Schon schließt er seine Augen zu Das Mädchen tut den ersten Schritt Schon steht sie auf der grauen Straß‘ Und da…

Wildes Treiben auf nassen Straßen

Grauer Himmel, spät am Abend

Menschen rennen, Autos rasen

Lautes Toben, keine Ruh‘

Große Leute, Aktentaschen

Kleine Leute, arm am Rand

Regen fällt, Tränen abwaschen

Niemand hört einander zu

Monoton, die Sonn‘, die geht

Arbeitstag nur grau und schwer

Klein im Wind ein Mädchen steht

Keiner ihr was zu leide tut

Sie öffnet die Augen, blickt gen Himmel

Alle geh’n an ihr vorbei

Steht verloren im Gewimmel

Keiner sieht ihr’m Leiden zu

Tränen bahnen sich den Weg

Angsterfüllt nun steht sie da

Sieht vor sich schon den schmalen Steg

Er verspricht ihr süße Ruh‘

Einen Schritt vor’n andern setzen

Langsam wird sie sichtlich schneller

Trotzdem vorsichtig, ohne zu hetzen,

Läuft sie auf ihr Ziel hin zu

Der Fahrer müd‘ vom ganzen Tag

Er sieht nicht mehr sein Schicksal nah’n

Ist verfallen, dem, was kommen mag

Schon schließt er seine Augen zu

Das Mädchen tut den ersten Schritt

Schon steht sie auf der grauen Straß‘

Und dann, dann noch ein weit’rer Tritt

Immer noch schaut ihr kein Mensch zu

Das Auto schlittert schnell voran

Der Fahrer reißt die Augen auf

Er sieht zu spät, was da getan

Schenkt dem Mädchen ihre Ruh‘

Der Fahrer aus dem Auto springt

Weinend. Kreischend. Seine Schuld?

Der Tod sein leises Lied nun singt

Endlich schau´n ihr alle zu.

–shimaiXimoto 19:32, 14. Jan. 2015 (UTC)

~Imoto

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