MittelSchockierendes Ende

Meine Nachbarin bat mich auf ihren Hund aufzupassen…

Achtung: Verstörender Inhalt

Bitte beachte, dass es sich bei dem folgenden Text um eine Creepypasta handelt, die verstörende Themen beinhalten kann, wie zum Beispiel Gewalt, Sexualisierung oder Drogenkonsum. Creepypastas sind fiktive Geschichten, die Angst oder Unbehagen erzeugen sollen. Wir empfehlen dir, diesen Text nicht zu lesen, wenn er dich belasten könnte.

Ich habe lange Zeit darüber nachgedacht wie ich in Worte fassen könnte, was mir kürzlich passierte. Zumal die Umstände so seltsam waren, dass ich selbst die Geschichte nicht glauben könnte, wenn ein Freund sie mir so erzählen würde. Doch unabhängig davon möchte ich es teilen. Vor etwa drei Monaten zog eine Frau mittleren Alters in das Haus nebenan. Sie war selten zu sehen. Vor diesem Ereignis traf ich sie nur einmal bei ihrem Einzug, um sie in der Nachbarschaft willkommen zu heißen. Ich hatte ein kleines Mitbringsel dabei, welches ich ihr überreichte. Sie hatte lange braune Haare, trug einen bräunlichen Rollkragenpullover und Jeans. Sie trug eine so richtige Großmutterbrille und wirkte allgemein sehr mütterlich. Sie reagierte so kalt auf mein Geschenk, dass ich beschloss mich nicht weiter mit ihr auseinander zu setzen. Sie nahm es stumm entgegen, murmelte „Danke“ und schmiss mir die Tür ins Gesicht. Ich hatte meine Höflichkeiten mit ihr ausgetauscht und das sollte es jetzt gewesen sein…

Ich habe lange Zeit darüber nachgedacht wie ich in Worte fassen könnte, was mir kürzlich passierte. Zumal die Umstände so seltsam waren, dass ich selbst die Geschichte nicht glauben könnte, wenn ein Freund sie mir so erzählen würde. Doch unabhängig davon möchte ich es teilen.

Vor etwa drei Monaten zog eine Frau mittleren Alters in das Haus nebenan. Sie war selten zu sehen. Vor diesem Ereignis traf ich sie nur einmal bei ihrem Einzug, um sie in der Nachbarschaft willkommen zu heißen. Ich hatte ein kleines Mitbringsel dabei, welches ich ihr überreichte. Sie hatte lange braune Haare, trug einen bräunlichen Rollkragenpullover und Jeans. Sie trug eine so richtige Großmutterbrille und wirkte allgemein sehr mütterlich. Sie reagierte so kalt auf mein Geschenk, dass ich beschloss mich nicht weiter mit ihr auseinander zu setzen. Sie nahm es stumm entgegen, murmelte „Danke“ und schmiss mir die Tür ins Gesicht.

Ich hatte meine Höflichkeiten mit ihr ausgetauscht und das sollte es jetzt gewesen sein. Doch vor etwa drei Wochen klopfte sie an meine Tür. Sie hatte ein etwas schiefes Lächeln aufgesetzt und bat mich um einen Gefallen. Sie erklärte mir, dass sie bald wegfliegt und jemanden bräuchte, der auf ihren Hund aufpasst. Ich wusste bis dato noch nicht mal, dass sie einen Hund hat.

Sie bat mir sogar Geld an, wenn ich für ein paar Tage auf ihren Hund aufpassen würde. Ich sagte ihr, sie könne ihn einfach zu mir rüberbringen und ich würde auf ihn aufpassen. Das Geld, dass sie mir bot war zugegeben mehr als überzeugend. Jedoch bestand sie darauf, dass ich für die paar Tage in ihrem Haus bleibe. Ich sollte den ganzen Tag dort auf ihren Hund aufpassen und dürfte nur am Abend nach Hause gehen, um zu schlafen und am Morgen direkt wieder zu kommen.

Ich reagierte auf dieses Angebot erst zurückhaltend, da mir das alles sehr seltsam vorkam, akzeptierte die Bedingungen jedoch, als sie den Betrag erhöhte. Sie vereinbarte mit mir, dass wir uns am nächsten Morgen bei ihr treffen würden und sie würde mir dann alles erklären.

Am nächsten Morgen fand ich mich wie vereinbart vor ihrem Haus ein und klopfte an die Tür. Sie machte sofort auf und hatte wieder dieses seltsame Lächeln aufgesetzt. Ich zögerte erst bevor ich eintrat, aber hatte gleichzeitig das Geld im Hinterkopf. Im Haus angekommen führte sie mich herum. Und ich will ehrlich sein. Noch nie fühlte ich mich an einem Ort so unwohl. Das Haus war gänzlich abgedunkelt. Sie führte mich sogar mit einer Taschenlampe umher

Auf die Frage warum es so dunkel ist erklärte sie, dass es wohl kürzlich zu einem Stromausfall bei ihr kam und sie noch niemanden fand, der ihn beheben konnte. Warum aber auch alle Fenster abgedunkelt waren, erwähnte sie nicht. Die Korridore des Hauses waren bis auf einige altertümliche Portraits leer und eng. Sie zu durchqueren fühlte sich so beklemmend an.

Sie führte mich in einen Raum mit einem Käfig wo tatsächlich ein Hund drinnen war.  Ein kleiner Dackel, der mit dem Schwanz wedelte als er mich sah. Ich kniete mich vor den Käfig und ließ ihn an meiner Hand schnuppern. Währenddessen erklärte sie mir, dass mein Job sehr einfach war. Ich soll den Hund nur zweimal am Tag rauslassen, damit er sein Geschäft verrichten konnte und sollte ihm von dem Futter, welches unter der Küchentheke gelagert wurde, einmal am Tag etwas in seinen Napf geben. Anschließend sah sie auf ihre Armbanduhr und sagte, dass sie jetzt losmüsse, um ihren Flug noch zu kriegen. Sie zog sich eine Jacke an, nahm ihr Gepäck und öffnete die Tür. Doch bevor sie nach draußen trat drehte sie sich um und sah mich ernst an.

Mit einer sehr ruhigen und gleichzeitig etwas bedrohlichen Stimme sagte sie, dass falls ich mich „nicht benehmen“ würde, ich „bestraft“ werden würde. Auch in Abwesenheit wüsste sie genau, was ich tue, da sie ein spezielles Sicherheitssystem im Haus installiert hatte. Sie ging hierbei jedoch nicht ins Detail. Ich ging erst davon aus, dass sie von Überwachungskameras redete, konnte davon jedoch keine finden.

Ich ließ mir davon keine Angst machen. Die Art und Weise wie sie ihren Hund hielt machte mich wütend und ich beschloss ihm zu helfen, wollte aber vorher herausfinden wie sie das Haus überwachte.

An meinem ersten Tag erkundete ich das Haus mit meiner Handytaschenlampe. Ich konnte keines der Lichter anmachen. Und die Fenster waren zu betoniert, was man von außen gar nicht so richtig sehen konnte, da die Vorhänge ebenfalls hinter dem Beton waren. Von außen sah es daher aus wie ein ganz normales Haus. Ich bemerkte jedoch in jedem Raum einen Luftschacht. Es war also nicht gänzlich so, dass man dort nie frische Luft bekam.

Doch gerade, wenn ich durch die Flure dieses Hauses wanderte, lief mir ein Schauer über den Rücken. Es wirkte alles so düster und bedrückend. Und ich hatte das Gefühl beobachtet zu werden und nicht allein in diesem Haus zu sein. Nachdem ich die untere Etage etwas erkundet hatte, fiel mir auf, dass im gesamten Haus kaum Möbel waren. Das Wohnzimmer hatte lediglich eine Couch mit einem alten Röhrenfernseher. Keine Schränke oder sonst etwas. Die einzigen Räume im unteren Stockwerk in denen Möbel waren war die Küche, das Wohnzimmer und der Raum, in dem der Hund war. Die restlichen Räume waren leer oder es standen ein paar Kartons in den Räumen. Fast so als hätte sie selbst nach drei Monaten ihren Umzug noch nicht ganz beendet.

Ich stieg die Treppe nach oben wo ich wieder einige leere Räume vorfand. Ich fand aber unter anderem das Schlafzimmer der Frau, dass im Vergleich zum Rest des Hauses ziemlich gut mit Möbeln ausgestattet war. Darunter mehrere Schränke, ein großer Fernseher und ein Doppelbett.

Da ich nicht in ihre Privatsphäre eindringen wollte, verließ ich das Zimmer schnell und öffnete stattdessen die Tür zum Zimmer nebenan. Und dieses Zimmer fühlte sich auf einmal viel bedrückender und unheimlicher an als der Rest des Hauses. Das Zimmer strahlte eine gewisse Aura aus. Und ich hatte kein gutes Gefühl dort zu sein. Das Zimmer war mit einem Bett versehen und ansonsten mit allerlei Krempel gefüllt. Es wirkte fast wie eine Abstellkammer. Mein Blick wanderte im Raum umher und ich konnte unter anderem einige Bilder und Plüschtiere sehen, die an der Wand angelehnt waren.

Dazu ein Staubsauger und eine Box mit Kabeln, die ich nicht anrührte. Als ich in die Ecke des Raumes sah gefror mir mein Blut in den Adern. In der Ecke sitzend auf einem roten Stuhl platziert saß eine große Puppe, die von meiner Perspektive nach Links aufs Bett sah. Die Puppe sollte wohl ein Mädchen darstellen. Sie hatte bräunliche längere Haare und trug ein weiß-bläuliches Kleid und rote Schuhe. Und ihr müsst wissen, dass Puppen meine größte Angst sind. Ich habe damals den Horrorfilm Chucky als kleines Kind gesehen und seitdem waren Puppen so etwas wie meine Urangst. Man kann sicher die Panikattacken nachvollziehen die ich immer bekam, wenn mein Bruder mich in eine Geisterbahn reinziehen wollte.

Ich verließ den Raum sofort und ging nach unten in den Raum wo der Hund war, wohlwissend, dass ich nie wieder in diesen Raum gehen will. Ich streckte meine Hand durch den Käfig, um ihn zu streicheln und der Hund war sehr zutraulich und lieb. Ich verstand nicht, warum sie ihn in einem Käfig hielt, wenn er doch ungefährlich war. Nachdem ich den Hund rausgelassen hatte, steckte ich ihn wieder in den Käfig. Ich befolgte die Anweisungen vorerst, da ich befürchtete mein Geld nicht zu bekommen, wenn ich mit dem Hund etwas mache. Ich ging ins Wohnzimmer, machte den Fernseher an und entspannte mich.

Vertieft in das Programm merkte ich das Rumpeln erst nicht was von oben kam. Erst beim zweiten Knall bemerkte ich die seltsamen Geräusche von oben. Mein Herz raste und ich schluckte einmal kräftig. Schweißtropfen bildeten sich auf meiner Stirn und ich ging vorsichtig die Treppe nach oben. Ich erwartete, dass sich die Puppe irgendwie bewegt hatte. Doch als ich die Tür zum Raum aufstieß, in dem sich die Puppe befand, stieß ich einen Seufzer der Erleichterung aus. Es waren lediglich der Staubsauger und eines der an der Wand lehnenden Bilder umgefallen. Die Puppe war nach wie vor an derselben Stelle.

Ich lief noch einmal durch das Haus, um nach dem „Sicherheitssystem“ zu suchen, dass die Frau erwähnt hatte, aber nirgendwo konnte ich irgendwo Kameras oder etwas sehen, was zur Überwachung dienen könnte. Ich schlussfolgerte, dass sie einfach bluffte, damit ich mich benahm und machte bereits Pläne den Hund am nächsten Tag zu befreien und mitzunehmen. Sie würde drei Tage wegbleiben also hätte ich Zeit den Hund mitzunehmen.

Als ich jedoch am nächsten Morgen das Haus betrat, überkam mich für das gesamte Haus dasselbe Gefühl, dass ich verspürte, als ich zum ersten Mal das Zimmer mit der Puppe betrat. Diesmal füllte diese seltsame Aura das gesamte Haus und nirgendwo wo ich hinging fühlte ich mich wohl. Das Gefühl beobachtet zu werden, war so stark wie nie. Das in Kombination mit dieser seltsamen Stille sorgte dafür, dass ich nur wenige Stunden durchhielt bevor ich das Haus verlassen musste. Doch nicht das war es, was mich letztlich aus dem Haus vertrieb.

Denn kurz bevor ich ging, suchte ich noch einmal den Raum mit der Puppe auf um herausfinden ob sie etwas damit zu tun hat, dass ich alles plötzlich so anders wahrnahm. Als ich die Tür öffnete blieb mein Herz stehen. Sie saß zwar immer noch auf dem Stuhl, aber diesmal sah sie mich direkt an, als ich im Türrahmen des Raumes stand. Wie versteinert und mit schockiertem Blick sah ich der Puppe ins Gesicht. Ich schmiss die Tür zu und rannte aus dem Haus. Den Hund ließ ich hinter mir. Ich beschloss den dritten Tag nicht ins Haus zurückzukehren. So ungern ich den Hund dort lassen wollte. Meine eigene Sicherheit war für mich vorrangig.

Meine Nachbarin sah ich auch nicht mehr. Nach dem dritten Tag hinterließ sie an meiner Tür jedoch einen Kuvert mit dem Geld drinnen. Es war nicht ganz der vereinbarte Betrag aber das war mir schon vorher klar. Ich wollte dieses Erlebnis eigentlich schon längst hinter mir lassen, wenn mich eine Sache nicht so beschäftigen würde.

Vor etwa einer Woche erfuhr ich, dass ein anderer Nachbar von mir im Krankenhaus lag, weil sie ihn ebenfalls beauftragte auf ihren Hund aufzupassen. Er erzählte, dass er von einer Art Spinne angegriffen wurde, nachdem er sie zuerst zwei Tage ignorierte. Eine Geschichte, die ihm keiner glaubte, außer mir, zumal die Polizei weder eine Spinne, noch die Frau im Haus vorfand. Was für ihn besonders deshalb traumatisierend war, weil Spinnen seine größte Angst sind.

Er habe sie die ersten zwei Tage ignoriert, weil sie da noch deutlich kleiner war und in einem Terrarium saß, welches in dem Abstellraum auf dem roten Stuhl platziert war.

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