GeisteskrankheitKurz

Dein Kunstwerk

Achtung: Verstörender Inhalt

Bitte beachte, dass es sich bei dem folgenden Text um eine Creepypasta handelt, die verstörende Themen beinhalten kann, wie zum Beispiel Gewalt, Sexualisierung oder Drogenkonsum. Creepypastas sind fiktive Geschichten, die Angst oder Unbehagen erzeugen sollen. Wir empfehlen dir, diesen Text nicht zu lesen, wenn er dich belasten könnte.

Ein weißes Papier ist der Anfang eines jeden Kunstwerks. Unabhängig davon wie viele und welche Striche du an beliebiger Stelle setzen willst, steht es in deiner Entscheidung, wie der weitere Verlauf des genannten Werkes sein wird. Wirst du deine Striche setzen oder nicht? Nun, im Grunde hast du dich schon entschieden, als du hier her gekommen bist. Ein Schluchzen reißt mich aus den Gedanken. Dein Schluchzen. Ich frage mich einen Moment, wieso du weinst. Doch… solltest du das nicht am besten wissen? Wieso weinst du? Hat es dir nicht gefallen, als ich dir weh getan habe? Ich dachte das wolltest du. Bist du nicht eben hier, um dich an den Leid zu ergötzen? Ich blicke auf deine kümmerlich zusammengezogene Gestalt. Ich wünschte, du würdest mich ansehen, aber selbst wenn du mich ansiehst, blicke ich nicht in dein Gesicht. Wieso versteckst du es? Weil du weißt, dass es hässlich ist? Oder hast du dir diese Angewohnheit einfach an den anderen Menschen abgeschaut? Du trägst deine Maske doc…

Ein weißes Papier
ist der Anfang eines jeden Kunstwerks. Unabhängig davon wie viele
und welche Striche du an beliebiger Stelle setzen willst, steht es in
deiner Entscheidung, wie der weitere Verlauf des genannten Werkes
sein wird. Wirst du deine Striche setzen oder nicht? Nun, im Grunde
hast du dich schon entschieden, als du hier her gekommen bist.

Ein Schluchzen reißt
mich aus den Gedanken. Dein Schluchzen. Ich frage mich einen Moment,
wieso du weinst. Doch… solltest du das nicht am besten wissen?
Wieso weinst du? Hat es dir nicht gefallen, als ich dir weh getan
habe? Ich dachte das wolltest du. Bist du nicht eben hier, um dich an
den Leid zu ergötzen?

Ich blicke auf deine
kümmerlich zusammengezogene Gestalt. Ich wünschte, du würdest mich
ansehen, aber selbst wenn du mich ansiehst, blicke ich nicht in dein
Gesicht. Wieso versteckst du es? Weil du weißt, dass es hässlich
ist? Oder hast du dir diese Angewohnheit einfach an den anderen
Menschen abgeschaut? Du trägst deine Maske doch nun schon zu lange,
wird es nicht langsam stickig darunter? Komm schon. Setzt sie ab.

Du regst dich nicht.
Du bewegst dich kein bisschen. Du willst dich weiter verstecken? Gut,
es ist deine Sache. Verstecke dieses Monster in dir, verstecke die
Stimmen, die dir sagen, deinen Drang nachzulassen. Rede dir ein, dass
wir nicht existieren. Aber du weißt, so einfach werden wir nicht
loslassen. Wir werden dich weiterhin zu uns ziehen, dich in unseren
Worten versinken lassen. Du wirst deinen Verstand verlieren 🙂 . Und
dann wirst du deine Maske absetzen, so dass die ganze Welt sehen
kann, was du wirklich bist.

Und weißt du was?

Sie sind genau so.

Aber sie behalten
ihre Masken. Sie sind wie Tauben. Sie halten sich für etwas
Besseres, weil sie fliegen können, aber im Grunde sind sie nur die
Ratten der Lüfte. Die Menschheit ist schon ein seltsames Rudel.

Also?

Was willst du tun?
Willst du nun endlich mit uns reden? Willst du uns aufhalten? Willst
du uns folgen?

Es ist wie ich
sagte. Ein Kunstwerk entscheidet sich dadurch, wie du den weiteren
Verlauf bestimmst.

Darum.

Wie soll dein
Kunstwerk, genannt Leben, werden?

 

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