
Mitternachtsgedanken
Bitte beachte, dass es sich bei dem folgenden Text um eine Creepypasta handelt, die verstörende Themen beinhalten kann, wie zum Beispiel Gewalt, Sexualisierung oder Drogenkonsum. Creepypastas sind fiktive Geschichten, die Angst oder Unbehagen erzeugen sollen. Wir empfehlen dir, diesen Text nicht zu lesen, wenn er dich belasten könnte.
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Es kam mir so vor, als wäre es gestern gewesen…
Ich wälzte mich im Bett, versuchte innig die Ruhe auf mich einwirken zu lassen, doch es war vergebens. Wieder einmal war ich mitten in der Nacht wach geworden und wieder einmal konnte ich nicht schlafen. Das Bett neben mir fühlte sich kalt und unbenutzt an. Das Glas Wasser, das auf dem Nachttisch meiner Frau stand, war noch voll und unberührt.
Aus dem Hausinneren vernahm ich leise, gedämpfte Geräusche. Offenbar, weil der Fernseher noch lief und ich vergessen hatte ihn auszustellen.
Mühsam erhob ich mich aus dem Bett und ging in den Flur. Meine Augen, noch benommen vom vorhergehenden Schlaf, nahmen alles verschwommen wahr. Diese deprimierenden Gedanken, welche die ganze Zeit von mir Besitz ergriffen, waren so erdrückend, bis ich das Wohnzimmer erreichte.
Und tatsächlich… Dort war sie ja meine Frau!
Sie saß auf dem Sofa und schaute auf den Fernseher. Doch als ich ihr immer näher kam und immer klarer Sehen konnte, zerbröckelte die schöne Fassade und ich erblickte eine andere Gestalt. Sie sah abscheulich aus, ihr Körper war verwest und sie erbrach gelben Schleim.
Es kam mir so vor, als wäre es gestern gewesen…
Der Autounfall, bei dem meine Frau ums Leben kam.