SCP-813 – Glass Shard (Glasscherbe)

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STRENG GEHEIM
Objekt-Nr.
SCP-813
Objektklasse
Keter
Freigabestufe
4/5
Aktenführung
Schattenzirkus
Angelegt
06.11.2026

Warnung: Diese Akte ist ab Freigabestufe 4 zugänglich. Jeder Zugriff wird protokolliert.

SCP-813 – Glass Shard (Glasscherbe)
Abb. 1: SCP-813

Besondere Sicherheitsmaßnahmen:

SCP-813 ist an Standort 117 in einem mit Industrieschaum gefüllten Stahlbehälter aufgehängt. Die Glaskugel darf keine Behälterwand berühren; elastische Halterungen und Abstand zu anderen Flächen schützen vor Erschütterung. Personal trägt verstärkte Gesichtsschilde. Jeder verlorene Splitter löst sofort eine Suche und Sperrung des Bereichs aus. Betroffene Personen leben getrennt und werden augenärztlich überwacht. Die Originalakte fordert eine möglichst frühe Entfernung der Splitter, beschreibt später aber tödliche Folgen einer erzwungenen Entfernung; ein Eingriff darf deshalb nur nach eigener medizinischer Prüfung erfolgen. SCP-813 bleibt mindestens zehn Kilometer von SCP-882 und anderen mit der Kirche des Zerbrochenen Gottes verbundenen Objekten entfernt. Keter berücksichtigt, dass schon kleine Bruchstücke selbstständig einen neuen Menschen aufsuchen und nach dem Tod ihres Trägers weiterziehen können. Die Schaumverwahrung soll Brüche verhindern, nicht die bereits freien Teile unschädlich machen.

Beschreibung:

SCP-813 ist eine kugelförmige Glasskulptur, ursprünglich vermutlich etwa 45 Zentimeter groß. Ein Teil ihrer Masse fehlt bereits. Im Inneren sind mikroskopisch kleine, ständig arbeitende Uhrwerke zu erkennen. Die Kugel bricht leichter als gewöhnliches Glas, doch ihre kleinen Splitter lassen sich später nicht weiter zerteilen. Nach einem Bruch bewegen sie sich selbstständig und springen mit hoher Geschwindigkeit zu lebenden Menschen mit funktionsfähigen Augen. Ein Splitter dringt in ein Auge und setzt sich am Sehnerv fest. Der erste Schmerz und eine kurze Blindheit verschwinden schnell, weshalb Betroffene den späteren Fremdkörper oft nicht bemerken. Feine Strukturen reichen von dort in das Gehirn. Nach ungefähr zwei Wochen treten Phasen auf, in denen die Person stundenlang regungslos blickt und nicht ansprechbar ist. Diese Phasen werden über Monate länger. Stirbt der Träger oder wird der Splitter entfernt, sucht er ein neues Ziel. Der im Original berichtete Versuch einer Entfernung endete für den Träger tödlich. SCP-813 wurde in einem Konvoi von Anhängern der Kirche des Zerbrochenen Gottes entdeckt. Der ursprüngliche Behälter hielt die Kugel schwebend. Während der Sicherung wurde er beschädigt; daraufhin lösten sich Splitter und gelangten in Foundation-Personal. Ein gefundenes Schriftstück deutet die Kugel als eine Art Auge, doch diese religiöse Auslegung ist kein experimenteller Nachweis ihres Zwecks. Die sichere Aussage ist, dass Bruch, Zielsuche und langfristige Verhaltensänderung zusammen eine fortlaufende Gefahr bilden.

Entdeckung und Bergung:

Die Foundation sicherte SCP-813 aus einem bewaffneten Konvoi. Bei der beschädigenden Bergung entstanden bereits freie Splitter und betroffene Mitarbeitende.

Anhang:

Das Original enthält eine Spannung zwischen früher Entfernung und dem Risiko ihrer Durchführung. Diese Akte stellt beides dar, ohne eine unbelegte sichere Operation zu behaupten.

Quelle Diese Akte beruht auf SCP-813 von Agent Kramer, rewritten by Anborough aus dem SCP Wiki (scp-wiki.wikidot.com/scp-813) und steht unter CC BY-SA 3.0.

Ende der Akte SCP-813. Fiktives Dokument aus dem SCP-Archiv des Creepypasta-Wikis, angelehnt an das Konzept der SCP Foundation (CC BY-SA 3.0).

Fälle zu SCP-813

Zu diesem Objekt gibt es noch keine Fälle.

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