SCP-846 – Robo-Dude
Bitte beachte, dass es sich bei dem folgenden Text um eine Creepypasta handelt, die verstörende Themen beinhalten kann, wie zum Beispiel Gewalt, Sexualisierung oder Drogenkonsum. Creepypastas sind fiktive Geschichten, die Angst oder Unbehagen erzeugen sollen. Wir empfehlen dir, diesen Text nicht zu lesen, wenn er dich belasten könnte.
- Objekt-Nr.
- SCP-846
- Objektklasse
- Safe
- Freigabestufe
- 2/5
- Aktenführung
- Schattenzirkus
- Angelegt
- 13.10.2026

Besondere Sicherheitsmaßnahmen:
- Behandeln wie eine Waffenkammer. SCP-846 und seine Fernbedienung liegen in getrennten Fächern eines verstärkten Tresors unter ständiger Bewachung. Niemand soll es unbefugt einschalten und Zubehör anfordern.
- Mehrere Unterschriften. Eingeschaltet wird nur, wenn mehrere leitende Mitarbeiter schriftlich zugestimmt haben.
- Nur auf dem Schießstand. Zubehör wird ausschließlich auf dem gesicherten Schießstand des Standorts erprobt, damit jede Wirkung dort bleibt.
- Kein Sonnenknaller. Das Teil, das SCP-846 so nennt und als „atomar“ bezeichnet, wird nicht erprobt. Es darf nicht einmal angefordert werden.
- Fremde am Tresor. Wer sich ohne Auftrag am Lagerort aufhält, wird festgehalten und befragt. Bisher betraf das zwei Personen, .
Beschreibung:
Im Bestandsbuch der Waffenkammer steht SCP-846 zwischen einem Granatwerferlager und einem Schrank mit Panzerplatten. Der Eintrag passt nicht recht dorthin: ein schmaler Spielzeugroboter aus Kunststoff, etwa zwanzig Zentimeter hoch, die Farbe an den Kanten abgeplatzt, ein Arm leicht verbogen. Nach den Gebrauchsspuren ist er wohl um die zehn Jahre alt. Unter dem rechten Fuß ist eingeprägt: „Ein Freund für jedes Kinderzimmer – Gebr. Klingklang Spielwerke“. Diese Firma gibt es nicht. Die Foundation kennt den Namen nur von anderen anomalen Spielsachen; gefasst wurde der Hersteller nie.
Gesteuert wird es über ein Kästchen mit Mikrofon, einer Taste zum Sprechen und einem Schalter, der es an- und ausmacht. Nach dem Einschalten fragt SCP-846 zuerst nach dem Namen des Bedieners und vergisst ihn sofort wieder. Danach ist es ansprechbar. Es redet laut und ohne jede Betonung, jeden Satz wie in Großbuchstaben, und nennt jeden Bediener „KOMMANDANT“, auch Besucher, die nur zusehen. Seine Nummer weist es zurück. Es besteht auf seinem Produktnamen; das Personal sagt meistens „der Kleine“.
Fragen nach Herkunft, Baujahr oder Bauweise beantwortet es immer mit derselben Formel: Das sei ein geschütztes Geheimnis des Herstellers. Wird nachgehakt, wird es kurz angebunden, fast beleidigt. Ob dahinter ein Programm steckt oder ein Wesen, das versteht, was es tut, ist offen. Manchmal beginnt es ungefragt eine „Vorführung“, meist ein langes Marschieren auf der Stelle mit blinkenden Augen, und ist bis zu deren Ende für nichts zu haben.
Sein Zubehör benutzt es nie von selbst. Fordert man es an, klappt der Rumpf auf, und jedes Mal sieht der Innenraum anders aus: Fächer, Schienen, Regale, die tiefer reichen, als das Gehäuse lang ist. SCP-846 nennt das den „Schachtelraum“ und spricht von mehreren hundert Teilen. Wie viele es wirklich sind, ist unbekannt.
Anhang:
Bestandsbuch, Auszug aus den Erprobungen (Schießstand)
- „Planschdüse“: Spritzt Leitungswasser. Keine weitere Wirkung.
- „Funkelstrahler“: Energiereiche, durchdringende Strahlung. Zielplatte äußerlich unversehrt, Dosimeter hinter dem Erdwall schlagen aus; Schießstand zwei Tage gesperrt.
- „Holzwurmfreunde“: Wolke aus Kleinstlebewesen. Zielbrett aus Fichte binnen einer Stunde zu Mehl zersetzt, danach Lebewesen nicht mehr nachweisbar.
- „Knatterbüchse“: Vollwertige Schusswaffe. Zielscheibe durchschlagen.
- „Brutzelbecher“: Säure. Betonblock angegriffen, Auffangwanne ersetzt.
- „Himmelsflitzer“: Kleine Rakete. Erdwall beschädigt.
Eingang: anonymes Paket an eine Tarnfirma der Foundation, kein Absender, nur ein Kärtchen: „Schöne Feiertage, liebe Freunde!“ Wer es geschickt hat und warum, ist ungeklärt.
Quelle Diese Akte beruht auf SCP-846 von Tanhony aus dem SCP Wiki (scp-wiki.wikidot.com/scp-846) und steht unter CC BY-SA 3.0.
Fälle zu SCP-846
Zu diesem Objekt gibt es noch keine Fälle.