SCP-944 – Mirror Maze (Spiegelirrgarten)

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GEHEIM
Objekt-Nr.
SCP-944
Objektklasse
Euclid
Freigabestufe
3/5
Aktenführung
Schattenzirkus
Angelegt
06.11.2026
SCP-944 – Mirror Maze (Spiegelirrgarten)
Abb. 1: SCP-944

Besondere Sicherheitsmaßnahmen:

SCP-944 steht innerhalb eines undurchsichtigen drei Meter hohen Zauns. Ein öffentlicher Hinweis beschreibt das Gebäude als gesperrte Baustelle; Foundation-Kräfte bewachen den Bereich in Kleidung des Freizeitparks. Eingewiesene Mitarbeitende folgen im Inneren ausschließlich den blauen Bodenlinien. Der sogenannte Spaßsaal ist wegen seiner besonders unberechenbaren Spiegel nicht freigegeben. Für genehmigte Tests bekommen Teilnehmende Ortungssender und einen klaren Rückholplan. Ungewöhnliche Spiegel dürfen nicht aufgrund eines früheren Ergebnisses als sicher gelten: Ein Durchgang war nach einem Versuch wieder gewöhnlich. Ferngesteuerte Roboter lösten die bekannten Effekte nicht aus, weshalb eine bloße Drohne keinen sicheren Nachweis für Menschen liefert. Die Klasse Euclid folgt aus zeitlich und räumlich wechselnden Durchgängen sowie möglichen dauerhaften körperlichen Veränderungen. Der übrige Freizeitpark ist laut Akte offen, da der Effekt auf das Labyrinth begrenzt erscheint. Personal prüft nach jeder Rückkehr Entfernung, Gesundheit und Erinnerung der betroffenen Person.

Beschreibung:

SCP-944 ist ein einstöckiges Spiegellabyrinth in einem Freizeitpark. Es wurde 2006 gebaut und funktionierte zunächst gewöhnlich. Später konnten Besucher an manchen Stellen durch Spiegel hindurchgehen. Wann ein solcher Durchgang entsteht und wohin er führt, ließ sich nicht vorhersagen. Einzelne Menschen berichteten von Räumen, die im Gebäude nicht existieren. Ein Besucher meinte, mehrere Tage in Wartungsgängen verbracht zu haben, obwohl es dort keine solchen Gänge gibt. Eine andere Person verließ den sogenannten Spaßsaal mit dauerhaft stark veränderter Körpergröße. Nach diesen Meldungen sicherte die Foundation die Attraktion; mehrere frühere Besucher werden vermisst. In einem Versuch führte ein Spiegel eine Person hunderte Kilometer entfernt in einen Hotelballsaal. Andere Versuche endeten mit schweren Verletzungen oder dem Tod. Verzerrspiegel im Spaßsaal können offenbar auch ohne Durchgang bleibende Veränderungen hervorrufen. Nicht jede Veränderung ist verständlich oder rückgängig zu machen. Das Objekt bleibt äußerlich ein übliches Freizeitparkgebäude; seine Anomalie besteht in den unregelmäßigen Übergängen und ihren Folgen für Menschen. Die Ursache, warum sich das Verhalten Jahre nach Eröffnung änderte, ist unbekannt. Der Ort und die Dauer eines Aufenthalts hinter einem Spiegel können von der Sicht von Außenstehenden abweichen. Die Foundation kann nicht aus einem einzelnen erfolgreichen Rückweg ableiten, dass derselbe Spiegel später erneut dorthin führt. Deshalb beruhen die Verfahren auf Zugangskontrolle und möglichst geringer Exposition.

Entdeckung und Bergung:

Nach mehreren ungewöhnlichen Besucherfällen erfasste die Foundation Polizeiberichte, sicherte das Labyrinth und ließ den übrigen Park unter Beobachtung weiterlaufen.

Anhang:

Die offizielle Autorenseite von eric_h nennt SCP-944. Die beobachteten Durchgänge sind wechselhaft; ein fester Zielort ist nicht dokumentiert.

Quelle Diese Akte beruht auf SCP-944 von eric_h aus dem SCP Wiki (scp-wiki.wikidot.com/scp-944) und steht unter CC BY-SA 3.0.

Ende der Akte SCP-944. Fiktives Dokument aus dem SCP-Archiv des Creepypasta-Wikis, angelehnt an das Konzept der SCP Foundation (CC BY-SA 3.0).

Fälle zu SCP-944

Zu diesem Objekt gibt es noch keine Fälle.

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