GedichtKurzTod

Sleepy Death

Achtung: Verstörender Inhalt

Bitte beachte, dass es sich bei dem folgenden Text um eine Creepypasta handelt, die verstörende Themen beinhalten kann, wie zum Beispiel Gewalt, Sexualisierung oder Drogenkonsum. Creepypastas sind fiktive Geschichten, die Angst oder Unbehagen erzeugen sollen. Wir empfehlen dir, diesen Text nicht zu lesen, wenn er dich belasten könnte.

Meine Lider fallen, doch nicht in den Schlaf. Zähle jede einzelne verdammte Sekunde, jedes einzelne Schaf. Warte, bis er kommt und mich erlöst. Von den Schmerzen, die in meinem Körper tosen. Muss ich bleiben, so muss ich Leben, hineinhüpfen in jedes einzelne Kräben … und hoffen, er hört mich schrei´n. Warum kommt er so spät? War mein Engel bei ihm, der ihm was anderes rät? Mein Engel, oh mein Engel, hast du nicht gehört? Es war der Tod, der Tod, der selbst mir den Tod schwört. Erlöse, schwarzer Mann mit Sense und Schädel, mein Leben, ich sage, es war schön und edel. Und erfreut seh ich ihn, langsam, erhobenes Hauptes auf mein Bett zugeh´n. Meine alternde Hand streck ich zu ihm aus, er nimmt sie mit Knochen und gibt ein Kuss drauf. „Frau, die Zeit ist noch nicht reif“, sagt er zart, umgeben von einem Nebelstreif. „So wartet, wartet auf den nächsten Morgen, ich verspreche, es vergehen alle Sorgen und zurück bleibt ein junges Weib.“ So ging er, mein Mann, auc…

Meine Lider fallen, doch nicht in den Schlaf. Zähle jede einzelne verdammte Sekunde, jedes einzelne Schaf.

Warte, bis er kommt und mich erlöst. Von den Schmerzen, die in meinem Körper tosen.

Muss ich bleiben, so muss ich Leben,

hineinhüpfen in jedes einzelne Kräben … und hoffen, er hört mich schrei´n.

Warum kommt er so spät?

War mein Engel bei ihm, der ihm was anderes rät?

Mein Engel, oh mein Engel, hast du nicht gehört?

Es war der Tod, der Tod, der selbst mir den Tod schwört.

Erlöse, schwarzer Mann mit Sense und Schädel, mein Leben, ich sage, es war schön und edel.

Und erfreut seh ich ihn,

langsam, erhobenes Hauptes auf mein Bett zugeh´n.

Meine alternde Hand streck ich zu ihm aus, er nimmt sie mit Knochen und gibt ein Kuss drauf.

„Frau, die Zeit ist noch nicht reif“, sagt er zart, umgeben von einem Nebelstreif.

„So wartet, wartet auf den nächsten Morgen, ich verspreche, es vergehen alle Sorgen und zurück bleibt ein junges Weib.“

So ging er, mein Mann, auch in den Tot. Ich folge ihm, am Altar hab ich´s ihm versprochen und so halte ich mein Wort.

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