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Lost in the Backrooms Episode 3

Episode 3. Verfolgende Schatten

Warnung vor Creepypasta

ACHTUNG: VERSTÖRENDER INHALT

Bitte beachten Sie, dass es sich bei dem folgenden Text um eine Creepypasta handelt, die verstörende Themen beinhalten kann, wie zum Beispiel Gewalt, Sexualisierung, Drogenkonsum, etc. Creepypastas sind fiktive Geschichten, die oft dazu gedacht sind, Angst oder Unbehagen zu erzeugen. Wir empfehlen Ihnen, diesen Text nicht zu lesen, wenn Sie sich davon traumatisiert oder belästigt fühlen könnten.

Egal wohin wir in unserem Leben gehen, wo wir uns auch zu verstecken versuchen, oder vor welchem Menschen wir flüchten. Unser Schatten ist stets an unserer Seite, er verfolgt uns auf Schritt und Tritt. Wie sieht es bei dir aus?, Wessen Schatten ist an deiner Seite?,Wessen Augen starren dich aus der Dunkelheit an?

 

 

Atmen, nur das Atmen war zu hören, als Lucy und Nate sich erschöpft sitzend gegen die Metall Tür lehnten aus der sie gekommen waren. Sie befanden sich in einem kleinen, mehr oder weniger gut ausgeleuchteten Gang. Lucy wollte aufstehen, doch der Schock und die Erschöpfung von der Verfolgungsjagd des Pick-ups hing ihr noch tief im Nacken. „I…ich….ich will wieder nach Hause “ Flüsterte sie keuchend. Nate konnte ihre Situation und ihre Gefühle in dem Moment nur allzu gut nachvollziehen. „Ja….das…das kann ich mir vorstellen “ Sagte er ungewöhnlich locker.

 

Sie ruhten sich noch eine Weile aus, bis Nate aufstand und den Vorschlag machte weiter zu gehen. „(Seufz) Naja es nützt ja nichts komm wir müssen weiter “ Sagte er zu Lucy , allerdings schien sie nicht wirklich den Anschein zu erwecken weiter voran schreiten zu wollen. Sie starrte auf dem Boden und zögerte einen Moment, Bis Nate ihr seine Hand reicht , „Jetzt komm“ Sagte er, woraufhin sie widerwillig aufstand.

 

Sie gingen den kleinen Gang entlang, liefen ein bis zwei Treppen hinunter, und kamen erneut an einer eisernen Tür an. Einen Moment lang standen sie einfach nur davor ohne ein Wort zu sagen, „Und?“ Begann Lucy zögerlich, „Was meinst du?“ Antwortete Nate, „Irgendwas worauf ich mich einstellen sollte?“ Fragte Lucy ihn verunsichert. Nate überlegte einen Moment, versuchte sich zu erinnern, „Hmm mal nachdenken wenn ich mich nicht täusche müsste dahinter Ebene 2 liegen “

 

„Und was ist Ebene 2?“ Fragte sie Nate, „Lang ziemlich Lang, und wenn ich mich recht erinnere sehr sehr kalt “ erklärte er Lucy. „Klingt ja großartig“ Sagte sie unterschwellig sarkastisch, „Ach das wird schon ist ja nur ein bisschen Kälte!“

 

 

Langsam öffnete Nate die Tür und sie betraten nun Ebene 2. Sie Schritten zögerlich voran während die Tür hinter ihnen zu fiel. Wachsam gingen sie ein gutes stück geradeaus, nun…woanders konnten sie auch nicht entlang gehen. der Ort bestand lediglich nur aus einem schier endlos langen Flur, an den Wänden und der Decke waren teils dicke rostige Rohre angebracht, aus denen gelegentlich heißer Dampf raus strömte.

 

Lucy fing an wie verrückt zu schwitzen, „Ich dachte das es hier Arsch kalt wäre!?“ Fragte sie Nate enttäuscht. Dieser schien ebenfalls etwas verwirrt, „Ja keine Ahnung irgendwie ist meine Glas Kugel heute defekt “ Antwortete er keuchend.

Lucy wischte sich den Schweiß von der Stirn.“Verdammt… es ist ja jetzt schon brutal heiß hier drin…“ murmelte sie. Langsam begannen sie, sich durch den engen, stickigen Gang zu bewegen.

Mit jedem Schritt wurde die Hitze unerträglicher, ihre Kleidung klebte an ihren Körpern, und selbst die Luft schien zu brennen

 

.

Sie liefen weiter. Türen tauchten an den Seiten auf, manche verrostet, manche verschweißt, andere führten in Sackgassen.Nate fluchte leise.“Verdammt… irgendwo muss doch dieser Scheiß Ausgang sein!“ , wenig später entdeckte Lucy plötzlich an der Wand seltsame kritzelein, mit einem merkwürdigen Text

 

„Das ist der Punkt , den ich seh , wo ich geh, und nicht steh , bis ich hör , dich nur Schrein, sag warum, muss das sein?, doch ich flieh geradeaus, nur noch raus aus diesem Haus, weil du mir mein Herz reißt heraus“

 

Lucy starrte auf den eingravierten Text.“Okey Was zur Hölle?“ Flüsterte sie leise und verwirrt. „Lass mal sehen“ Nate sah sich das kryptische gekritzel genauer an, doch es schien ihm nicht schlauer zu machen als Lucy. „Geradeaus nur noch raus aus diesem Haus? Na schönen Dank darauf wäre ich auch selbst gekommen “ Jedoch machte Lucy dieser teil mit dem schreien etwas sorgen.

 

„Tja ich denke das heißt dan das wir einfach geradeaus müssen“ schlussfolgerte er. Und das taten sie auch, doch was sich so einfach anhört stellte sich als schwieriger heraus als gedacht , sie liefen weiter, und weiter, und weiter und weiter und weiter, doch dieser verfluchte Gang schien kein Ende zu nehmen.

 

Immer wieder veränderte sich die Temperatur, manchmal wurde es kühler, manchmal kochend heiß. Mehrere Stunden liefen sie einfach nur geradeaus, und legten hin und wieder Pausen ein , “ i…ich glaub ich bin in meinen ganzen Leben noch nie so viel gelaufen wie heute!“ Keuchte sie , während sie sich mit ihren Händen an ihre Knie abstüzt.

 

Auch Nate atmete schwer , „Hast du in dem Rucksack villeicht was zu trinken?“ Fragte er sie mit einem vor Schweiß glänzenden Gesicht. Lucy griff in ihren Schulranzen und holte eine trink Flasche hervor die nicht einmal bis zur Hälfte gefüllt war , „Mist das ist alles was ich noch habe hier“ Allerdings lehnte Nate das Angebot ab , „Ne lass stecken passt schon trink du es lieber “ Antwortete er während er in denn Fernen Flur blickt. Nachdem Lucy ein bis zwei schlücke nahm , reichte sie dennoch Nate die Flasche in der noch ein wenig Wasser übrig blieb.

 

 

Nach ihrer kurzen Pause machten sie sich wieder auf dem Weg, Nate ging voran und Lucy war dicht hinter ihm , als sie plötzlich wieder stehen blieb, diese ekelhaften Kopfschmerzen welche sie schon vor einer Weile Plagten kehrten zurück, Nate drehte sich um und fragt besorgt was ihr fehlt.

 

Doch dann hörten sie es!

 

Ein entferntes Kreischen, etwas weiter hinter ihnen, Nicht von einem Tier, es klang eher menschlich, wenn auch verzerrt. Es hörte sich so an als würde ein Mann brutal abgestochen werden, beide blickten sie zurück in dem langen Flur, sie sahen wie die Lichter an der Decke hinter ihnen nach und nach aus gingen und die Dunkelheit bedrohlich näher kam, genauso wie der Schrei. War es wieder eines dieser Monster?, sehen konnten sie jedoch nichts , nur der Schrei und die Dunkelheit welche rasant auf sie zu kamen .

 

Lucy stockte.Nate zog sie grob am Ärmel.“Los… LOS!!“Sie rannten,Der Schrei wurde lauter, kam näher,Irgendwas lauerte dort, etwas, das mit der Hitze geboren worden war.Schweiß lief ihnen in die Augen.Die Rohre knallten über ihnen, als wollten sie unter dem Druck explodieren,Der Dampf zischte aus den rostigen Rohren wie Schreie, die aus längst vergessenen Tiefen kamen.Die Hitze kroch an Lucy und Nate hoch, feucht und erdrückend, als würde ihnen eine unsichtbare Faust die Kehle zuschnüren.

 

Sie rannten durch den endlosen Flur, ihre Schritte hallten zwischen den Wänden wider.Jeder Atemzug brannte in der Lunge. Jeder Meter schien schwerer, als würde der Boden selbst sie zurückhalten wollen.„Da vorne!“, keuchte Nate und zeigte auf eine entfernte Tür, deren Notausgangschild matt flackerte.

 

Lucys Herz raste, „ Schneller!“, rief Nate, doch ihre Beine wollten nicht mehr.Schweiß tropfte ihr von der Stirn, sie schaute hinter sich , und konnte nur sehen wie die Dunkelheit auf sie zu kam , im gleichen Augenblick kam eine vertraute und unerklärliche Angst in ihr hoch , hastig wandte sie ihren Blick wieder ab und Sprintete mit Nate weiter nach vorn.

 

Das Röhren der Rohre wurde lauter. Es war, als würde die ganze Welt vor Schmerz ächzen.„Los, durch die Tür, jetzt!“Mit letzter Anstrengung stolperten sie beide durch den Notausgang,und in dem Moment, als die Tür hinter ihnen zufiel,verhallte der Schrei.Nur das dumpfe Pochen ihres eigenen Herzens blieb.

 

 

Noch immer Schweiß gebadet sahen sie sich um, den stickigen rostigen Flur schienen sie hinter sich gelassen zu haben. Die Umgebung in der sie sich nun befanden gleichte einem großen Keller, weitläufig mit mehreren Räumen und Fluren, die Wände bestanden aus Backstein, und an der Decke konnte mann vereinzelt an manchen Stellen Lampen erkennen, welche die Umgebung wenn auch nur schwach ausleuchteten.

 

Das schwache flackernde Licht tropfte von den verrosteten Deckenlampen auf den Betonboden.Der Geruch nach Öl und verbrannten Kabeln hing schwer in der Luft.Erschöpft sah Nate sich um, “ Okey (Keuch) das müsste dan wohl Ebene 3 sein – glaub ich“ Sagte er schwer atment und noch immer schweiß gebadet.

 

Lucy sah ihm etwas mies an und stand auf, „Okey toll und was für eine beschissene freak Show erwartet mich hier?“ Fragte sie Nate leicht gereizt. „Ähm naja äh ich glaube wir müssen ein….oder eine….ne warte mal…….keine ahnung“ kam die Enttäuschende antwort von ihm.

 

„Klasse mit anderen Worten wir laufen einmal mehr Ziellos durch die Gegend auf der Suche nach einem scheiß Ausgang, nur um dann von irgendwas verrückten überrascht zu werden, damit wir erneut um unser Leben rennen können!“ Mekerte sie sichtlich angepisst. „Hey Girl chill mal ich mein wir leben noch also…läuft doch bisher ganz gut für uns“ Antwortete er locker und entspannt , worauf Lucy ihn nur unverständlich ansah, „Oh gut nennst du das!,klar ich mein, ist ja nicht so als wäre ich heute fast von einem verfiecktem Pick-up aus der Hölle überfahren worden !!!“ Erwiderte sie wütend.

 

„Tja Montage halt“ Antwortete Nate, „Tss‘ eigentlich sollte ich gar nicht hier sein, ich war einfach nur in der Mall schopen als mich diese drei blöden Schlampen aus dem Nichts verfolgt haben und dann…“

 

 

Plötzlich hielt Lucy inne.

 

 

was…

 

 

Was ist dann eigentlich passiert?

 

 

In den weiten ihres Hirns suchte sie nach der erinnerung was danach passierte, doch sie konnte sie einfach nicht finden, alles woran Lucy sich noch erinnern konnte war, das sie plötzlich in einer Toilette voller Leichen stand. Doch da fehlte etwas, was war dazwischen?, egal wie sehr sie sich bemühte nach der Antwort zu suchen, es gelang ihr einfach nicht.

 

„Hey alles klar bei dir?“ Fragte Nate sie, „Was?, äh ja alles gut“ erwiderte Lucy etwas verwirrt, „OK hör mal ich merke das du mit dem ganzen etwas überfordert bist schon klar, aber versuch etwas locker zu bleiben , die nerven zu verlieren wird deine Situation sicher nicht besser machen, also….bleib einfach ganz Cool“ Sagte er Lucy und hoffte sie so etwas beruhigen zu können.

 

Doch ihren Gesichtsausdruck zu urteilen konnte mann erkennen das sein Versuch nicht wirklich von Erfolg gekrönt war. „Puh okey Ebene 3, mal sehen….ich wage mich zu erinnern es gab hier mal irgendwo einen Aufzug “ murmelte Nate , „Und das heißt?“ Fragte Lucy ihm , „Tja das was du dir denken kannst!“ Antwortete er während Lucy nur die Augen verdreht und einen lustlosen Seufzer von sich lässt, „Super“ Sagte sie sarkastisch, und langsam machen sich beide auf die Suche nach besagten Aufzug.

 

 

Sie schlichen vorsichtig die Gänge entlang.Die Schatten wirkten lebendig als würden sie atmen.Die Hitze aus Ebene 2 hing immer noch an Lucy wie ein klebriger Schleier. Fast überall war es ziemlich finster, nur einzelne Lampen waren weit verteilt in den Fluren erkennbar , deren Schein kleine Inseln aus Licht auf den Boden fallen ließ.

 

Lucy und Nate liefen dicht nebeneinander, Nate leuchtete mit seiner Taschenlampe die weiten Ziegelstein Gänge aus. Während Lucy sich mit der Lampe an ihrer Kamera zu helfen wusste. Die Gänge wirkten weitläufig und Leer, zumindest schien es so, manchmal tauchten an den Seiten Eingänge auf, die in die verschiedensten Räume führten.

 

 

Als sie vorsichtig einen dieser Räume betreten entdecken sie Zahlreiche Kisten, in ihnen befanden sich hauptsächlich technische Materialien wie, Kabel, Verteiler, usw, behutsam sahen sie sich um auf der Suche nach etwas brauchbaren, hinter einigen Kisten entdeckt Lucy einen Rostigen Wand Schrank, als sie langsam die Tür öffnet findet sie darin verschiedene Gegenstände.

 

 

„Hast du was nützliches gefunden?“ Fragte Nate sie neugierig, „Ähm ja ich glaub schon “ Antwortete Lucy nüchtern, während sie mit der Lampe ihrer Kamera auf den Inhalt des Schrankes zeigt. „Okey mal sehen, wir haben hier eine Schachtel Zigaretten die nehme ich“ Sagte er während er sich schnell die kleine Schachtel in die Jacken Tasche steckt, „Gut und sonst haben wir noch….ein brech Eisen, nimm du es“ sprach er zu Lucy, „Was ich?“ Erwiderte sie verwirrt, „Ähm ja klar du!, außerdem könnten wir es in Zukunft sicher gut gebrauchen!“

 

“ Ich weiß nicht nimm du es lieber“ Antwortete Lucy verunsichert, “ Nein ich brauch es nicht , und außerdem habe ich immer noch den Gesichts Chirurgen 3000 bei mir!“ Antwortete Nate, während er seinen Baseball Schläger über seine Schulter lehnt. Als lucy die brech Stange in die Hand nahm entdeckte sie einen kleinen Zettel der am Boden des Schrankes lag, neugierig hob sie ihn auf um dessen Inhalt zu prüfen.

 

„Hi Roderick hier, ich wollte dich nur noch daran erinnern das du dich noch um den Generator in Raum 5 kümmern musst, den sollte mann nicht so lange verdursten lassen, also sieh zu das du das erledigst Frank, ich habe keine lust mich hier jedes mal um alles zu kümmern!“

 

Fraglich sah Lucy Nate an, „Heißt das es gab hier schon andere Menschen vor uns?“ Fragte sie ihm.“ hmm keine Ahnung wäre möglich, jedenfalls hab ich als ich das erste Mal hier angekommen bin niemanden getroffen “ erwiderte Nate , sachte steckt Lucy den Zettel ein während sie beide sich wieder behutsam auf die Suche begeben

 

 

Während sie weiterhin vorsichtig die Gänge entlang gehen, fantasiert Lucy über mögliche Bedrohung. „Irgendetwas, irgendetwas wird uns doch gleich wieder überraschen “ Dachte sie beunruhigt. Doch waren ihre Gedanken und Sorgen berechtigt? Die letzten Ebenen brachten schließlich auch nichts anderes als Schrecken und Gefahr hervor, wieso also sollte es hier anders sein?

 

Noch immer schlenderten sie durch die Zwielichtigen Räume und Gänge, dieser Ort schien zumindest nicht so leer und gigantisch zu sein wie die Ebenen zuvor. Hin und wieder entdeckten sie, leere Kisten, Kabel, und Gitter Stäbe welche gelegentlich den Weg blockierten.

 

Etwas das Lucy besonders störte war, das es so unverschämt dunkel war. Fast überall wimmelte es nur geradezu von dunklen Ecken, zwar waren über den ganzen Fluren kleine Deckenlampen verteilt, doch deren Licht war zu schwach als das sie damit die gesamte Umgebung hätten ausleuchten können , stattdessen fühlte sich Lucy jedes mal wenn sie einen der Lichtkegel betrat wie eine Zielscheibe.

 

Während Lucy sich zusammen reißen muss, scheint Nate keine Probleme mit der Dunkelheit zu haben, klar er hat eine Taschenlampe dabei , aber dafür das jederzeit etwas aus dem dunklen Ecken hervor gesprungen kommen könnte, ist er viel zu entspannt, Sein Gesicht, sein Gang, ja sogar seine ganze Körper Haltung ist einfach viel zu locker.

 

 

Schließlich fanden sie eine große, metallene Aufzugtür. „Bingo!“ Sagte Nate, während er zu den Knöpfen geht und sie betätigt, dan nochmal, dan nochmal, und sogar ein drittes mal, doch der Aufzug machte keine Anstalten sich zu öffnen. Ein rotes Licht leuchtete matt darüber„Verdammt… wir brauchen einen Stromschalter!“, fluchte Nate.

 

Neber den Knöpfen des Aufzugs, sah Lucy einen vergilbten Zettel hängen. Sachte zückte sie ihn ab und warf einen genaueren Blick drauf.

 

„Hi Frank hier, was soll das heißen du musst dich hier immer um alles kümmern? Mann tu nicht so als hätte ich dir nicht letztens bei dieser einen Kleinigkeit geholfen!, und außerdem, wie soll ich den verschissenen Generator nach füllen, wenn wir gat kein sprit mehr haben ? Eigentlich müsste im Lager Raum 4 noch was sein, aber du Genie hast ja den Schlüssel verloren, wahrscheinlich hast du ihn irgendwo in Raum 7 verloren, als ich dich den Tag bei deiner selbst Flege erwischt habe!“

 

„Da schien wohl jemand nen schlechten Tag zu haben!“ Sagte Nate , während er über Lucys Schulter spähte. „Ähm ja wir müssen wohl zunächst Raum 7 finden “ Sagte sie einen Schritt von Nate gehend.

 

 

Nun durchstreifen sie die Flure, auf der Suche nach den genannten Raum, doch als sie beide an einer Abzweigung vorbei gingen, hielt Lucy an. Langsam ging sie ein paar Schritte zurück, und richtet ihren Blick in den anderen Flur links von ihr, während Nate weiter geradeaus läuft, sie war sich sicher eben noch dort etwas gesehen zu haben.

 

Als sie langsam hinein geht , und das Licht der Lampe ihrer Kamera ihr mehr Einblick gewährt, sah sie Gitter Stäbe, scheinbar eine Sackgasse!, dachte sie , doch als sie das auf dem Gitter gerichtete Licht langsam weiter nach oben schwenkt…

 

 

Erschrak sie plötzlich!

 

 

Völlig…

 

Völlig regungslos…

 

 

Stand dort , hinter dem Gitter , eine Gestalt, Eine bizzare Frauen Gestalt. Ob von ihr eine Bedrohung ausging war schwer zu sagen , sie stand einfach nur da, und schien sich keinen Millimeter zu bewegen,als wäre sie eingefroren, doch seltsamerweise war sie völlig Nackt. Nackt, verdreckt , und an einigen Stellen mit Blut beschmiert, doch das war nicht das erschreckenste an ihrer Erscheinung, am verstörendsten war die Tatsache, dass sie keinen Kopf hatte.

 

Erschrocken, wie ein Reh im Scheinwerfer Licht, stand lucy einfach nur da , sie wagte es nicht auch nur einen Laut zu machen. Die Kreatur selbst schien auch keinerlei Anstalten zu machen sich zu bewegen, sie stand einfach nur da, in einer eher verletzlichen Haltung, ihre Knie und Beine waren eng an einander stehend, während sie ihre Arme beschämt vor ihre brüste legt.

 

Langsam ging Lucy einen Schritt näher, doch plötzlich, schien die Kreatur sich zu bewegen, sie ging langsam zurück nach hinten , zurück in die schwarze Dunkelheit. Geschockt stand Lucy weiterhin da, während das Geräusch von Leisen Schritten in die Finsternis verschwand.

 

 

„Hey wo bleibst du denn?“ Rufte Nate sie aus dem anderen Flur. Noch immer leicht verstört ging sie zurück zu ihm, „Was war denn da vorhin los?“ Fragte er sie verwundert, „Ähm da war so ein…komisches….Ding“ Antwortete sie etwas durcheinander, “ Echt jetzt? (Seufz) also sind wir hier doch nicht allein!“ Schlussfolgerte er , „Ja gut dann sollten wir uns wohl schleunigst von hier verpissen! In welchen Raum soll nochmal der Schlüssel sein?“

 

Lucy holte den Zettel wieder aus ihrer Tasche , „Raum 7 “ Sagte sie , Nate leuchtete mit seiner Taschenlampe auf die Eingänge der verschiedenen Räume die in dem Flur verteilt vor ihm lagen, Raum 4, Raum 5, Raum 6 , „Los komm es muss irgendwo da vorne sein!“ , Zügig, doch weiterhin auf der Hut , gingen sie den Gang geradeaus, bis sie an einer weiteren Abzweigung ankamen, welche in zwei Richtungen verlief.

 

„Äh hier links !“ Sagte Nate , und schließlich fanden sie Raum 7. Drinnen war der Raum auch wieder voller Gerümpel, alte Reifen, Kaputte Motoren, und unbrauchbares Werkzeug. Sie sahen sich aufmerksam um , bis die Beine einer Person, oder eher gesagt einer leiche, ihre Aufmerksamkeit erregte. „Oh scheiße!“ Dachte Lucy, während sie ihr Licht darauf richtete, „Oh… na den scheint’s nicht mehr so gut zu geh’n “ Fügte Nate hinzu.

 

Die Männliche Leiche war direkt in der Mitte von einem Garagen Tor durchtrennt. Lediglich die Beine befanden sich auf Nate’s und Lucy’s Seite, welche einen ekelhaft Verwesenden Geruch absonderten. Entsetzt nahm Lucy ihre Hand vor die Nase, „Urgh… ich glaub ich muss gleich kotzen “ räusperte sie , „Hey vielleicht ist das unser Schlüssel Meister!“ Sagte Nate und sah sich aufmerksam um, doch bei dem ganzen Gerümpel und Chaos im Raum konnten sie lange suchen, da viel ihm eine Kette auf , welche scheinbar mit dem Garagen Tor verbunden war, „Warte mal kurz “ er griff nach der Kette und zog daran, langsam und schwer bewegte sich das Tor nach oben, unverzüglich Stich Lucy noch mehr von diesem abscheulichen Geruch in die Nase, und offenbarte die obere Hälfte der Leiche.

 

„Okey siehst du irgendwas?“ Fragte Nate, sichtbar angestrengt, während er die Kette mit beiden Händen fest im Griff hat. Geduckt sah Lucy durch die andere Seite, und tatsächlich!

Dort neber dem leblosen Oberkörper lag etwas, Schlüssel!, Lucy streckte ihre Hand so weit aus wie sie konnte , doch die Schlüssel schienen zu weit entfernt, „Ich will ja nicht drängeln aber könntest du dich etwas sputen!“ Sagte Nate, der schon langsam anfing zu zittern. Erneut versucht Lucy ihr Glück,

 

 

Doch dann hörte sie etwas!

 

 

Schritte!

 

 

Sie Kammen näher, erst langsam, dann allmählich immer schneller, sie wurden schneller, immer schneller und schneller, schneller und schneller und schneller und schneller und schneller, als würde jemand direkt auf sie zu rennen. Mit letzter Anstrengung streckte Lucy ihren Arm noch einmal so weit aus wie sie nur konnte, schnappte sich die Schlüssel, zog ihn wieder heraus, worauf Nate die Kette unverzüglich los lässt, und das schwere Tor wieder auf dem harten Beton Boden knallt.

 

Ein lauter metallischer knall hallte durch den Raum, „Hast du ihn?“ Fragte Nate Lucy neugierig. Als sie den Schlüssel hervor holt, konnte mann erkennen das an ihm ein kleines Namens Schild angebracht war, „Raum 4“ stand dort, „Gut dann nichts wie los!“ Schnell begeben sie sich zu Raum 4. Dort angekommen steckte Lucy den Schlüssel in das Schlüssel Loch, dreht ihn um, und Nate öffnete die Tür.

 

 

Vorsichtig treten beide in den dunklen Raum ein, in dem sich der Geruch von Benzin eingenistet hatte. Der Raum war durchzogen von metallischen Regalen, in denen zahlreiches unbrauchbares zeug lag, ebenfalls war es dort stockdunkel , nicht eine einzige Lampe brandte dort. Nate und Lucy schlichen vorsichtig durch die engen Regale, die durchgänge waren nur so breit das sie nur gerade so durch schlendern konnten. Die Lampen herum schweifend suchten sie nach Kanistern , in denen sich das heiß begehrte Benzin befinden soll.

 

Letztendlich…

 

 

Volltreffer!

 

 

Dort in der untersten Ebene eines Regals , stand ein schwarzer Kanister, Nate ging erwartungsvoll darauf zu, „Komm schon komm schon “ Flüsterte er leise , während er seine Hand nach den Kanister ausstreckt, seine Finger umklammerten den griff, langsam hob er ihn an, und er war herrlich schwer, „Puh…Glück gehabt “ Sagte er erleichtert, er drehte sich zu Lucy, „Tada schau mal unsere Freikarte hier raus!“ Flüsterte er ihr freudig zu , „Ähm okey dann ab zum Generator…wird ich sagen“ Antwortete Lucy etwas verwirrt.

 

 

Unverzüglich verließen sie beide das chaotische Regalen Labyrinth, und machten sich Hoffnungsvoll auf dem Weg zum Generator. Dort in Raum 5 stand er, ein recht beeindruckendes mechanisches Konstrukt, Nate ließ sich nicht lange lumpen, und füllte das Benzin in das einfüll Loch bis der Kanister restlos leer war.

 

Danach schwenkte er sich zur den bedien Elementen , „Okey Okey wird schon schiefgehen “ Sagte er und drehte den Schlüssel der darin steckte um. Der Generator vibrierte, machte räuspernde Geräusche, und würgte ab, Nate versuchte es ein zweites Mal, wieder nichts! , dan ein weiteres Mal, puste Kuchen, „Komm schon Baby sei lieb zu mir “ Flüsterte er , als würde er mit der Maschine reden.

 

 

Er dreht den Schlüssel wieder um…

 

Der Generator hustete erneut…

 

Doch dann!

 

 

Brüllte der Motor mit einem gewaltigen ruck auf. „Yes!“ Schrie Nate fast, während Licht den Raum und alle Flure durchflutete. Auch Lucy schien erleichtert , bis ihr Blick in eine Ecke des raums fiel, dort lag wieder eine Leiche, sie wirkte einsam und verlassen, so wie sie da auf dem Boden an der Ecke sitzte, ihre Haut war bleich, und das Fleisch war euserst abgemagert, langsam ging lucy auf sie zu, der leblose dünne junge Mann hielt einen Zettel in der Hand, lucy entnahm ihn um ihn zu lesen

 

“ Mein Name ist Roderick Walker, ich weiß nicht mehr wie lange ich noch leben werde, mein freund und ich streifen schon eine ganze weile durch die verschiensten Räume, letztlich sind wir hier gestrandet, leider ist mein homie schon tot, wurde von nem Garagen Tor glatt in zwei Hälften zerteilt, wie auch immer er das geschafft hat ,wie dem auch sei alle meine Nahrungs Vorräte sind aufgebraucht und nun sitze ich hier ,wartend auf dem Tod, weil ich diesen scheiß Aufzug nicht auf bekomme, aber das ist nun nicht mehr wichtig, ich habe keine lust mehr in den nächsten Wahnsinn zu rennen ,eines jedoch bereue ich, das ich niemals meiner mutter wirklich gedankt habe für alles was sie je für mich getan hatte, ich liebe dich Mum ich weiß das du alles getan hast und viel zu viel ertragen musstest dennoch hast du mich großgezogen danke “

 

„Armer Kerl “ Sagte Nate Mitfühlend , Lucy steckte sich den Zettel ein , warum wusste sie selbst nicht , vielleicht als erinnerung, vielleicht damit er nicht vergessen wird

 

Lucy und Nate gehen wieder raus zu den Fluren, nun war alles endlich schön hell , gemeinsam treten sie vor dem Aufzug, Nate drückte den Knopf, und seine Türen öffneten sich endlich, ohne zu zögern betreten sie den Aufzug , „Oh Mann was eine Schnitzeljagd!“ Seufzte Nate erleichtert , er drückte einen der Knöpfe, und er bewegte sich nach oben.

 

Als der Aufzug endlich zum Stillstand kam, schob sich die Tür mit einem mechanischen Ächzen auf.Weiße Wände.Endlose weiße Flure.Teppichboden in sterilem Grau.Es sah aus wie… ein altes, verlassenes Bürogebäude.

 

Keine Geräusche.Nur ein leises Summen, als ob irgendwo weit entfernt noch eine Klimaanlage lief.Lucy und Nate taumelten aus dem Aufzug.Lucy hielt sich die Brust, ihr Herz hämmerte immer noch gegen ihren Brustkorb.

 

„Und das hier ist?“, fragte sie und ließ ihren Blick schweifen.Nate trat vorsichtig ein paar Schritte nach vorn.Er wirkte auf seltsame Weise entspannter.„Ebene 4…“, murmelte er.„Sicherer Boden. Keine Monster. Keine Pick-ups… hoffe ich“Lucy blickte ihn misstrauisch an.„Warum klingt das zu schön, um wahr zu sein?“Nate lächelte schief,„Weil es das ist.“

 

Sie liefen durch die Flure.Hier und da standen verlassene Bürotische, umgeworfene Stühle, Computer aus einer anderen Zeit.Nach einer Weile fanden sie eine kleine Ecke, wo ein alter Getränkeautomat stand.Daneben, ein paar Dosen Mandelwasser,Lucy schnaubte.

 

„Mandelwasser…“, murmelte sie, während sie sich eine Dose ansah.Nate warf ihr einen fragenden Blick zu.„Magst du nicht?“Lucy zuckte mit den Schultern.„Früher… ja Als ich klein war Jetzt… schmeckt es irgendwie bitter“ Nate grinste.„Tja, willkommen im echten Leben Hier unten schmeckt alles ein bisschen nach Scheiße“

 

Sie lachten leise.Es war das erste Mal seit Langem, dass Lucy lachte.Für einen kurzen Moment vergaßen sie die Hitze, die Monster, das endlose Laufen.Für einen Moment… war es fast normal.Sie setzten sich auf den Boden, lehnten sich gegen die Wand.Nate öffnete seine Dose, nahm einen großen Schluck und spuckte fast wieder aus.

 

„Ugh!“, hustete er.„Wie hast du das Zeug als Kind trinken können?!“Lucy kicherte.Dann, ein Moment Stille.Nur das Summen der Luftschächte über ihnen. Lucy sah zu Nate hinüber.„Sag mal…“, begann sie zögerlich, „…wie lange bist du schon hier?“

 

Nate starrte gedankenverloren an die Decke.„Ich weiß nicht genau… vielleicht zwei, drei Jahre?“, antwortete er.Lucy schluckte, drei Jahre? Gefangen in einen endlosen Albtraum? Ein mulmiges Gefühl machte sich in ihr breit, was wenn sie auch nie wieder hier raus kommt?„Irgendwann… finden wir hier raus. Versprochen.“ sagte sie Nate lächelte müde.

„Schön wär’s.“

 

 

[Fortsetzung folgt…]

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