GedichtMicroTod

Der Wind und die Knochen

Achtung: Verstörender Inhalt

Bitte beachte, dass es sich bei dem folgenden Text um eine Creepypasta handelt, die verstörende Themen beinhalten kann, wie zum Beispiel Gewalt, Sexualisierung oder Drogenkonsum. Creepypastas sind fiktive Geschichten, die Angst oder Unbehagen erzeugen sollen. Wir empfehlen dir, diesen Text nicht zu lesen, wenn er dich belasten könnte.

Dort sah ich sie liegen, vor Seufzen waren sie sich am verbiegen, einsam, so blass, vom Regen schon nass, Voll Freude spielte der Wind mit ihnen, sanft auf Böen ließ er sie sich wiegen, fort trug er sie mit sich, wo über den Wolken die Sonne sie blich, höher, immer höher ließ der Wind sie fliegen, spielte mit ihnen, um sie zu kriegen, langsam trug er sie zurück, langsam, Stück für Stück, unten auf dem Boden, war eine Grube ausgehoben, wieder seufzten die Knochen schwer, denn nach Ruhe und Erde sehnten sie sich sehr, irgendwann dann waren sie dort, in der Grube an dem dunklen Ort, sanft hatte der Wind sie begleitet und geleitet, doch nun musste er fort von diesem Ort, denn Wind ist frei und wild, nicht nur sanft und mild, die Knochen sangen vor Freude, drum empfand der Wind auch keine Reue, hatten die Knochen nun doch ihren Frieden, und waren sich vor Sehnsucht nicht mehr am verbiegen, langsam wird es leis‘, gleichzeitig kalt und heiß, nun ist es ruhig und still, dies ist wohl ihr letz…

Dort sah ich sie liegen,

vor Seufzen waren sie sich am verbiegen,

einsam, so blass,

vom Regen schon nass,

Voll Freude spielte der Wind mit ihnen,

sanft auf Böen ließ er sie sich wiegen,

fort trug er sie mit sich,

wo über den Wolken die Sonne sie blich,

höher, immer höher ließ der Wind sie fliegen,

spielte mit ihnen, um sie zu kriegen,

langsam trug er sie zurück,

langsam, Stück für Stück,

unten auf dem Boden,

war eine Grube ausgehoben,

wieder seufzten die Knochen schwer,

denn
nach Ruhe und Erde sehnten sie sich sehr,

irgendwann dann waren sie dort,

in der Grube an dem dunklen Ort,

sanft hatte der Wind sie begleitet und geleitet,

doch nun musste er fort von diesem Ort,

denn Wind ist frei und wild,

nicht nur sanft und mild,

die Knochen sangen vor Freude,

drum empfand der Wind auch keine Reue,

hatten die Knochen nun doch ihren Frieden,

und waren sich vor Sehnsucht nicht mehr am verbiegen,

langsam wird es leis‘,

gleichzeitig kalt und heiß,

nun ist es ruhig und still,

dies ist wohl ihr letzter Will‘.

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