SCP-993 – Bobble the Clown (Bobble der Clown)
Bitte beachte, dass es sich bei dem folgenden Text um eine Creepypasta handelt, die verstörende Themen beinhalten kann, wie zum Beispiel Gewalt, Sexualisierung oder Drogenkonsum. Creepypastas sind fiktive Geschichten, die Angst oder Unbehagen erzeugen sollen. Wir empfehlen dir, diesen Text nicht zu lesen, wenn er dich belasten könnte.
- Objekt-Nr.
- SCP-993
- Objektklasse
- Safe
- Freigabestufe
- 2/5
- Aktenführung
- Schattenzirkus
- Angelegt
- 13.10.2026

Besondere Sicherheitsmaßnahmen:
- Jede Ausstrahlung abfangen. Ein Empfangsnetz der Foundation überwacht die infrage kommenden Kanäle rund um die Uhr. Sobald das Signal von SCP-993 erscheint, wird es binnen Sekunden von einem Störbild überlagert; außerhalb der Foundation kommt nichts an. Seit ██████████ ist das ausnahmslos gelungen.
- Aufzeichnen, ohne hinzusehen. Die Bandmaschinen der Empfangsstelle zeichnen jede Ausstrahlung vollständig auf. Im Aufzeichnungsraum gibt es keinen Bildschirm; überwacht werden nur Pegel, Laufzeit und Bandvorrat.
- Für später aufbewahren. Jedes Band kommt versiegelt ins Archiv, beschriftet nur mit Datum und Laufzeit, und bleibt dort für eine spätere Auswertung. Eine Zweitkopie lagert an einem anderen Standort.
- Keine Sichtung ohne Beschluss. Abgespielt wird ein Band nur, wenn Archivleitung und Ethikkommission schriftlich und unabhängig voneinander zustimmen. Eine Sichtung aus Neugier oder Bequemlichkeit soll es nicht geben.
- Gewohnheiten brechen. Seit der bisher letzten Folge werden Schichtpläne, Wege und Zugangscodes des Archivs in unregelmäßigen Abständen geändert. Wer dort arbeitet, soll schwer vorherzusagen sein.
Beschreibung:
Für die Empfangsstelle beginnt SCP-993 mit einem Ausschlag auf dem Pegelschreiber: Auf einem Kanal, der eben noch leer war, liegt plötzlich ein Signal. Die Peilung läuft an und endet ohne Ergebnis, wie jedes Mal. Wer sendet und wer die Folgen herstellt, weiß niemand, obwohl die erste bekannte Ausstrahlung ins vorige Jahrhundert fällt. Wenige Sekunden später liegt das Störbild über dem Signal, die Bandmaschinen laufen. Reißt es ab, wird das Band versiegelt und ins Archiv gebracht. Gesehen hat es in der Empfangsstelle niemand.
Das ist Absicht. Ein Erwachsener, der die Sendung sieht, spürt beim ersten Bild einen stechenden Kopfschmerz und verliert das Bewusstsein, bis die Folge zu Ende ist; warum, ist unbekannt. Ein Techniker, der einmal einen Kontrollmonitor einschaltete, um eine Störung zu prüfen, sackte am Pult zusammen und kam knapp eine halbe Stunde später wieder zu sich, auf die Sekunde mit dem Ende der Ausstrahlung. Seitdem gibt es im Aufzeichnungsraum keinen Bildschirm mehr.
Kein Erwachsener hat je eine Folge bewusst gesehen. Was die Foundation über den Inhalt weiß, stammt aus Berichten junger Zuschauer, für die die Sendung gefährlich ist. Das Verzeichnis umfasst bisher sechs Folgen. In allen Berichten taucht nur eine einzige Figur auf, ein gezeichneter Clown; niemand spricht mit ihm, niemand antwortet ihm. Wo er sich aufhält, wechselt von Folge zu Folge, manchmal ist es eine Stadt, die es wirklich gibt. Dort führt er vor, was er gerade geübt hat, freundlich und geduldig wie in einer Bastelsendung zum Mitmachen. Die Fertigkeiten sind fast immer schwere Gewalttaten, und die Sendung stellt sie als nachahmenswert dar.
Die bisher letzte Folge ist anders. Der Clown wendet sich darin feindselig an die Foundation selbst.
Quelle Diese Akte beruht auf SCP-993 von Tanhony aus dem SCP Wiki (scp-wiki.wikidot.com/scp-993) und steht unter CC BY-SA 3.0.
Fälle zu SCP-993
Zu diesem Objekt gibt es noch keine Fälle.