KrankheitenMittel

Meine Adern färben sich schwarz…

Achtung: Verstörender Inhalt

Bitte beachte, dass es sich bei dem folgenden Text um eine Creepypasta handelt, die verstörende Themen beinhalten kann, wie zum Beispiel Gewalt, Sexualisierung oder Drogenkonsum. Creepypastas sind fiktive Geschichten, die Angst oder Unbehagen erzeugen sollen. Wir empfehlen dir, diesen Text nicht zu lesen, wenn er dich belasten könnte.

Mein Name ist Jane Marchston. Ich bin eine Überlebende, die die Seuche, die kürzlich über London kam, heil überstand. Ich weiß nicht ob es mit natürlicher Immunität zusammenhängt oder nicht. Doch wenn es nach mir ginge wäre ich am liebsten am Tag des Ausbruchs draufgegangen, wenn ich nicht so eine unfassbare Angst vor dem Tod hätte. Wie auch immer. Auf der Suche nach Waffen brach ich in das Apartment einer königlichen Wache ein. Zumindest ist das meine Schlussfolgerung nach dem was ich dort vorfand. Dort fand ich unter anderem die Leiche dieses Mannes, sowie eine L9A1 Pistole, mit der er sich wohl das Leben nahm. Auf dem Tisch vor ihm lag ein leergeschossenes SA80 Sturmgewehr und darunter ein Brief mit folgendem Inhalt: „Je häufiger sich ein und dasselbe Szenario in meinem Kopf abspielt, desto mehr zweifle ich an dessen Authentizität. Auch wenn ich die Bilder immer noch klar vor Augen sehe. Vor allem jetzt wo ich den einwandfreien Beweis habe, dass ich nicht verrückt bin, fang ic…

Mein Name ist Jane Marchston. Ich bin eine Überlebende, die die Seuche, die kürzlich über London kam, heil überstand. Ich weiß nicht ob es mit natürlicher Immunität zusammenhängt oder nicht. Doch wenn es nach mir ginge wäre ich am liebsten am Tag des Ausbruchs draufgegangen, wenn ich nicht so eine unfassbare Angst vor dem Tod hätte. Wie auch immer. Auf der Suche nach Waffen brach ich in das Apartment einer königlichen Wache ein. Zumindest ist das meine Schlussfolgerung nach dem was ich dort vorfand. Dort fand ich unter anderem die Leiche dieses Mannes, sowie eine L9A1 Pistole, mit der er sich wohl das Leben nahm. Auf dem Tisch vor ihm lag ein leergeschossenes SA80 Sturmgewehr und darunter ein Brief mit folgendem Inhalt:

„Je häufiger sich ein und dasselbe Szenario in meinem Kopf abspielt, desto mehr zweifle ich an dessen Authentizität. Auch wenn ich die Bilder immer noch klar vor Augen sehe. Vor allem jetzt wo ich den einwandfreien Beweis habe, dass ich nicht verrückt bin, fang ich an Zweifel zu hegen. Vielleicht ist es der Versuch meines Gehirns die Realität zu verdrängen, um das zu ertragen, was kommen wird. Und damit mich niemand, der diesen Zettel findet, falsch versteht. Es wird kommen und zweifelsohne ist es bereits geschehen, wenn jemand außer mir dieses Stück Papier findet. Ich muss ein bisschen ausholen. Wenn du das hier findest ist es auch für dich bestimmt. In erster Linie möchte ich, dass du verstehst wie es zu allem kam. Dir sämtliche Fragen beantworten und dir sagen, was du tun musst, um zu überleben.

Es begann alles vor drei Wochen, als ich aus dem Schlaf erwachte. Ich hatte einen grauenhaften Albtraum. Ich befand mich in einem Korridor des Buckingham Palace. Ich wusste nicht was los war, aber der Gang war düster und komplett verwüstet. Irgendwann vernahm ich Schreie von außerhalb. Als ich aus dem Fenster sah blieb mein Herz stehen. Menschen stürzten sich auf andere Menschen in rauen Horden und rissen ihnen bei lebendigem Leib das Fleisch von den Knochen und aßen selbst nach deren Tod noch das Fleisch von den Leichen. Währenddessen flohen andere Menschen in Richtung Polizei und Militär, die gemeinsam gegen die kannibalistischen Horden vorgingen. Gebäude brannten. Das Gebiet rund um das Victoria Memorial waren von diesen kannibalistischen Horden umzingelt und königliche Wachen versuchten verzweifelt eine Verteidigungslinie aufzubauen.

In diesem Augenblick wanderte mein Blick zu meinem rechten Arm dessen Adern sich schwarz färbten und ich konnte sehen und spüren, wie das schwarze Verfärben der Adern von meinem Unterarm langsam zu einem Oberarm verlief und schließlich auch meine Schultern erreichte. Gerade als es an meinem Hals ankam wachte ich schweißgebadet auf. Als ich am nächsten Morgen meinen Dienst bei der königlichen Garde antrat war ich todmüde, da ich die restliche Nacht nicht mehr schlafen konnte. Und seitdem wiederholte sich dieser Traum. Aber immer aus einer anderen Perspektive. Mal war ich ein Mann im Anzug, der im Londoner Untergrund eine Barrikade vor den Horden errichtet hatte und sich selbst mit einer Pistole das Leben nahm als sie diese Barrikade durchbrachen.

In einem anderen Traum war ich ein Arzt, der eine blonde Frau behandelte, die sich mit einem unbekannten Virus infiziert hatte. Ihr ganzer Körper war übersät von schwarz gefärbten Adern und kurz vor Ende des Traums fing die für Tod erklärte Frau aus unerklärlichen Gründen an sich zu bewegen. Sie stieß einen markerschütternden Schrei aus, der so laut war, dass ich mir die Ohren zuhalten musste, da ich fürchtete mein Trommelfell würde platzen. Und der Traum endete damit, dass sich die Frau auf mich stürzte. Im nächsten Traum wechselte ich in die Perspektive eines Kindes, auch wenn ich nicht wusste ob Junge oder Mädchen. Ich befand mich in einem Kindergarten und hielt mir die Ohren zu. Ich spähte über den hölzernen Schrank, hinter dem ich mich versteckte als sich mehrere Schüsse lösten. Ich sah wie ein maskierter Mann mit einem Sturmgewehr sein Feuer auf die Frau eröffnete, die den Kindergarten leitete. Und als die Frau zu Boden stürzte und ich ihr Gesicht sah, stellte ich fest, dass es dieselbe Frau war, die ich bereits im Traum davor gesehen hatte.

Danach gab es nur noch zwei Träume. In einem Traum wohnte ich einer Party bei und ich schien betrunken zu sein. Urplötzlich fielen alle Partygäste zu Boden und begannen stark zu zucken woraufhin sich auf ihrem Körper ebenfalls die schwarzen Adern abbildeten. Ich floh in das Schlafzimmer wo ich mich einschloss. Im selben Zimmer befand sich ein Luftschacht, über den ich versuchte zu fliehen doch als ich dabei war hinein zu kriechen biss mich etwas ins Bein und ich stieß einen schmerzerfüllten Schrei aus. Im letzten Traum sah ich die Frau des vorletzten Traums noch einmal. Diesmal befand ich mich tiefer in dem Kindergarten und hatte die Perspektive einer Kindergärtnerin eingenommen. Ich versuchte die Kinder im Keller des Gebäudes in Sicherheit zu bringen und vernahm zeitgleich immer wieder schreckliche Schreie von außerhalb.

Die Frau, die im vorletzten Traum erschossen wurde, kam schreiend die Treppe hinunter und ich stellte mich schützend vor die weinenden Kinder. Doch die Frau war schlichtweg zu stark. Sie packte mich mit einer Hand am Hals. Ihre Augen waren geweitet und blutunterlaufen und sie fauchte mich an wie eine Bestie und ihr komplettes Gesicht war entstellt und mit schwarzen Adern übersäht. Ihr Griff war dabei so stark, dass ich kurz davor war, dass Bewusstsein zu verlieren bevor sie mich mit einem Ruck zur Seite durch einen Tisch warf und sich auf die verängstigten Kinder stürzte. Als ich im Traum daraufhin das Bewusstsein verlor wachte ich auf. Ich wollte es für einen Zufall halten, aber ich bekam das Gefühl nicht los, dass mir meine Träume etwas sagen wollten.

Was es genau war erfuhr ich jedoch unfreiwillig noch am selben Tag. Als ich meinen Dienst antrat kam es zu einem Zwischenfall, bei dem eine Gruppe Touristen den Fußgängerweg blockierten, weil sie mit mir ein Foto machen wollten. Einige Zivilisten waren dadurch gezwungen anzuhalten. Und in dem Moment sah ich sie. Eine blonde Frau mit Pferdeschwanz. Ihr Gesicht stach hervor. Es war die Frau aus meinen Träumen. Sie rollte mit den Augen und versuchte sich zwischen den Touristen hindurch zu drängen. Ich konnte meinen Augen nicht trauen. Während sie das tat sah sie mich kurz an und lächelte und als sie durch war lief sie einfach weiter. In diesem Moment wurde mir klar, dass meine Träume nicht nur Träume, sondern Visionen waren.

Und die Tatsache, dass diese Frau so eine Bedeutung in meinen Träumen hatte verleitete mich zu der Annahme, dass sie Patient 0 sein musste. Dass sie die Erste ist, die mit der Seuche in Berührung kommt und davon infiziert wird. Und ich wusste ich musste sie aufhalten. Es beenden bevor es anfangen konnte. Als meine Schicht zu Ende war schmuggelte ich mein SA80-Sturmgewehr, dass wir eigentlich nach Ablauf unsere Schicht wieder abgeben mussten aus dem Palast. Ich achtete darauf, dass das Magazin auch vollgeladen war und suchte am nächsten Morgen alle Kindergärten nach dieser Frau ab und fand sie schließlich in einem Kindergarten im Stadtteil Clapham. Ich maskierte mich und stieß die Tür zum Kindergarten auf. Die Kinder und die Frau erschraken. Die Kinder versteckten sich hinter den Schränken als die Frau rief: „Was wollen Sie hier?“. Ich sah ein letztes Mal in ihr verängstigtes Gesicht bevor ich mein komplettes Magazin in sie hineinpumpte. Blut spritzte an die Wand und an die Schränke hinter ihr und sie taumelte und stürzte letztlich zu Boden.

Ich verspürte in diesem Moment eine Erleichterung wie nie zuvor in meinem Leben. Ich drehte mich um verließ den Kindergarten ohne Worte. Ich wusste ich musste untertauchen und flüchtete nach Hause. Dort angekommen ließ ich mich entspannt auf die Couch sacken mit dem Gedanken das Schlimmste abgewendet zu haben bis mir der Traum aus der Perspektive des Kindes wieder in den Sinn kam und ich feststellen musste, dass die Person, die die Frau in meinem Traum erschoss ich selbst war. Ich hatte die Katastrophe nicht abgewendet. Im Gegenteil. Ich traf sie auf demselben Weg, den ich einschlug, um sie zu verhindern. Ich schaltete den Fernseher an und die Nachrichten berichteten bereits von dem Vorfall. Glücklicherweise blieb ich anonym, da die einzigen Zeugen traumatisierte Kinder waren. Manche von ihnen konnten sich nur noch einen maskierten Mann erinnern. Doch wirklich beruhigen konnte mich das nicht.

Vor allem weil mir ein paar Tage nach diesem Ereignis auffiel, dass sich meine Adern langsam aber sicher schwarz färbten. Ich hatte mich infiziert. Vermutlich durch das Blut, dass ich abbekam, als ich die Frau tötete. Ich habe keine andere Wahl. Wenn ich das Virus selbst in mir trage, muss ich mich selbst neutralisieren in der Hoffnung, dass keiner sonst infiziert ist. Auch wenn es unwahrscheinlich erscheint. Zuletzt möchte ich dir noch ein paar Dinge über die Infizierte erzählen.

Auch wenn sie einen menschlichen Körper haben, ist nichts mehr an ihnen menschlich. Sie sind nur noch eine emotionslose Hülle, die einzig und allein dem Trieb zu fressen folgt und dabei insbesondere kannibalistisch vorgeht. Sei nicht zimperlich und töte sie ohne Gnade. Denn auch du wirst keine erfahren. Doch wenn du diesen Brief nach Ausbruch der Seuche findest, wird dir das wahrscheinlich schon bewusst sein und falls du ihn vor dem Ausbruch findest bereite dich vor. Tue mir diesen Gefallen.

Die finstere Verfärbung meiner Adern hat meine Schultern erreicht während ich diese letzte Zeile schreibe. Es wird Zeit. Leb wohl und viel Glück.“

Autor: Benutzer:Andrer12345

Bewertung: 0 / 5. Anzahl Bewertungen: 0

Bisher keine Bewertungen! Sei der Erste, der diesen Beitrag bewertet.

Ähnliche Artikel

Schreibe einen Kommentar

Überprüfen Sie auch
Schließen
Schaltfläche "Zurück zum Anfang"