
Müde bin ich, geh zur Ruh…
Bitte beachte, dass es sich bei dem folgenden Text um eine Creepypasta handelt, die verstörende Themen beinhalten kann, wie zum Beispiel Gewalt, Sexualisierung oder Drogenkonsum. Creepypastas sind fiktive Geschichten, die Angst oder Unbehagen erzeugen sollen. Wir empfehlen dir, diesen Text nicht zu lesen, wenn er dich belasten könnte.
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Müde bin ich, geh zur Ruh,
Mache meine Augen zu.
Wälze mich im Bett hin und her,
Schlafen kann ich schon lang nicht mehr.
Gedanken sind meines Verstandes Qual.
Dennoch erscheinen sie mir völlig surreal;
Bilder längst vergangner Schlachten;
Dämonen, die die Menschen verlachten.
Aus der Hölle zurück sind sie,
Waffen meiner lächerlichen Fantasie.
Feurige Klauen greifen nach meiner Hand,
Den Schmerz habe ich aus dem Kopfe verbannt.
Wie auch nicht, wenn jede Nacht
Mich erwartet die Pflicht zur Gedankenwacht.
Natürlich sind sie nicht real,
Doch in manchen Augenblicken ist es egal,
Denn wenn der Schmerz mein Herz zerreißt,
Nichts übrig bleibt als mein kranker Geist,
Der mir immer wieder verspricht,
Dass es existiert, des Fensters Gesicht.
Sanft wachend über mich am Tage,
Wird es des Nachts zu meiner Klage.
Jede Nacht gequält von ihnen,
Die doch gar nicht existieren.
Zähne scharf wie Rasierklingen,
Die mich nächtlich um den Verstand bringen.
Rote Augen in der Dunkelheit
Sind meiner Einbildung Gestalt.
Dennoch fühle ich es so real
Als wäre es wirklich da.
Siehe da, der Tag bricht heran,
Nun ich endlich ruhen kann.
Erschöpft ich ins Bette falle,
Bereit für ihre nächste Falle.
Das Gesicht am Fenster ist verschwunden,
Doch der Horror noch nicht überwunden;
Denn auf der anderen Erdkugelseite
Gibt es genügend, deren Gedanken sie leiten.
Müde bin ich, geh zur Ruh;
Wer ist dran? Nicht ich, sondern du.
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