GedichtKurz

Schwarze Schwingen

Achtung: Verstörender Inhalt

Bitte beachte, dass es sich bei dem folgenden Text um eine Creepypasta handelt, die verstörende Themen beinhalten kann, wie zum Beispiel Gewalt, Sexualisierung oder Drogenkonsum. Creepypastas sind fiktive Geschichten, die Angst oder Unbehagen erzeugen sollen. Wir empfehlen dir, diesen Text nicht zu lesen, wenn er dich belasten könnte.

Blumen blüh’n, die Sonne lacht Frühling langsam ist erwacht In den Städten, auf den Straßen tummeln sich die Menschenmassen Doch selbst beim schönsten Mondenschein wird unter ihnen Böses sein Denn Habgier, Hass und großer Neid die sorgen stets für neues Leid Dreihunderfünfundsechzig Tage ich leise meine Schwingen schlage blicke stumm auf sie hernieder kreise weiter immer wieder Erst zu der warmen Sommerzeit intensiviert sich dann ihr Streit Bald hat der erste in der Nacht den Nachbarn grausam umgebracht Und während hell die Sonne scheint bekämpft ein jeder seinen Feind Sie schlachten sich in blinder Wut und durch die Gossen fließt ihr Blut Dreihunderfünfundsechzig Tage ich leise meine Schwingen schlage sehe still auf sie herab wie sie schlittern in ihr Grab Herbst erhebt sich, Sommer stirbt unter mir die Welt verdirbt vom vertrockneten Geäste hängen faulig schwarze Reste tote Körper baumeln munter von der Baumeskron‘ herunter und wenn das letzte Blatt verdorben ist ihre Spe…

Blumen blüh’n, die Sonne lacht

Frühling langsam ist erwacht

In den Städten, auf den Straßen

tummeln sich die Menschenmassen

Doch selbst beim schönsten Mondenschein

wird unter ihnen Böses sein

Denn Habgier, Hass und großer Neid

die sorgen stets für neues Leid

Dreihunderfünfundsechzig Tage

ich leise meine Schwingen schlage

blicke stumm auf sie hernieder

kreise weiter immer wieder

Erst zu der warmen Sommerzeit

intensiviert sich dann ihr Streit

Bald hat der erste in der Nacht

den Nachbarn grausam umgebracht

Und während hell die Sonne scheint

bekämpft ein jeder seinen Feind

Sie schlachten sich in blinder Wut

und durch die Gossen fließt ihr Blut

Dreihunderfünfundsechzig Tage

ich leise meine Schwingen schlage

sehe still auf sie herab

wie sie schlittern in ihr Grab

Herbst erhebt sich, Sommer stirbt

unter mir die Welt verdirbt

vom vertrockneten Geäste

hängen faulig schwarze Reste

tote Körper baumeln munter

von der Baumeskron‘ herunter

und wenn das letzte Blatt verdorben

ist ihre Spezies ausgestorben

Dreihunderfünfundsechzig Tage

ich leise meine Schwingen schlage

und während ihre Reihen weichen

schaue ich gierend auf die Leichen

Winter wird es wenn ich seh‚

den ersten blutgetränkten Schnee

Die Menschen sah’n mit Angst und Bang

der eig’nen Gattung Untergang

Doch ich hingegen bin bereit

mit meinem schwarzen Federkleid

Nun stürze ich mit meiner Meute

auf all die vielen toten Leute

Getrieben durch den Duft vom Aas

erlab‘ ich mich am Leichenfraß

Sodann stoppt ihr schweres Ächzen

während wir gesättigt krächzen

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