SCP-682 – Hard-to-Destroy Reptile (Schwer zerstörbares Reptil)
Bitte beachte, dass es sich bei dem folgenden Text um eine Creepypasta handelt, die verstörende Themen beinhalten kann, wie zum Beispiel Gewalt, Sexualisierung oder Drogenkonsum. Creepypastas sind fiktive Geschichten, die Angst oder Unbehagen erzeugen sollen. Wir empfehlen dir, diesen Text nicht zu lesen, wenn er dich belasten könnte.
- Objekt-Nr.
- SCP-682
- Objektklasse
- Keter
- Freigabestufe
- 4/5
- Aktenführung
- Schattenzirkus
- Angelegt
- 13.10.2026
Warnung: Diese Akte ist ab Freigabestufe 4 zugänglich. Jeder Zugriff wird protokolliert.

Besondere Sicherheitsmaßnahmen:
- Sprechanlage aus. Die Mikrofone der Kammer liefern im Kontrollraum nur einen Pegel, keinen Ton. Die Sprechanlage bleibt außer bei genehmigten Befragungen abgeschaltet; wer sie unbefugt benutzt, verlässt den Kontrollraum nicht mehr allein. Grund: Ansprache treibt SCP-682 erfahrungsgemäß in Raserei.
- Säure und Sensoren. Unterwassermikrofone und Drucksensoren überwachen SCP-682 ununterbrochen. Jeder Laut und jede Bewegung, die sie erfassen, setzt ohne Rückfrage den Stufenplan in Gang. Kampfunfähig bleibt es nur, solange Salzsäure es vollständig bedeckt. Die Kammer, ein Würfel aus dicken, säurefesten Stahlplatten, ist deshalb randvoll gefüllt.
- Erst die Probe. Jedes neue Mittel wird zuerst an Gewebeproben erprobt, nie gleich am ganzen Wesen. Was SCP-682 einmal überstanden hat, wirkt danach nicht mehr.
- Leeres Land. Nach einem Ausbruch rücken alle verfügbaren Einsatztruppen aus. Sieben ist die Untergrenze: Kleinere Trupps warten auf Verstärkung. Für diesen Fall liegt der Standort in ██████████, inmitten einer Sperrzone, in der auf 50 Kilometer kein Haus steht.
- Ziel. Die Kammer ist eine Übergangslösung. Sobald ein Mittel gefunden ist, das SCP-682 tötet, wird es eingesetzt.
Beschreibung:
Kammertechniker J. Hollmann tat seit sieben Monaten Nachtdienst an der Kammer von SCP-682, als er anfing, das Rohsignal der Unterwassermikrofone mitzuhören. Dazu genügte ein selbst gelötetes Kabel vom Messgerät zum Kopfhörer. Was er hörte, war Sprache, so leise, dass die Auswertung sie nie als Laut erkannte. In der fünften Nacht schaltete Hollmann die Sprechanlage ein und antwortete.
Eine Stunde und zwölf Minuten später bemerkte die Schichtleitung das Kontrolllicht der Anlage und trennte die Verbindung. Im selben Augenblick schlug die Pegelanzeige aus, die Säure geriet in Bewegung, und die Gegenmaßnahmen liefen nach Stufenplan an. Nach elf Minuten lag SCP-682 wieder still. Hollmann wurde am Pult festgehalten, den Kopfhörer noch auf den Ohren.
In der Befragung gab er an, SCP-682 habe ihm nie gedroht. Es habe nur Fragen gestellt, kurz und kalt, wie bei einer Inventur: wie viele Leute nachts Dienst hätten, wie lange ein Säurewechsel dauere, ob draußen schon Schnee liege . Einige davon habe er beantwortet. Schichtplan, Wartungszeiten und Empfindlichkeit der Sensoren wurden am folgenden Tag geändert. Den Speicherstick, auf dem Hollmann die fünf Nächte mitgeschnitten hatte, hat niemand abgehört; er ist versiegelt.
Dass SCP-682 so lange ruhig blieb, ist kein gutes Zeichen. Seinen Hass auf alles Leben hat es mehrfach offen erklärt, einen Grund dafür nie. Es hat Menschen getötet, auch solche, die nichts mit der Foundation zu tun hatten, und in einer Befragung einen Mitarbeiter angegriffen, der ihm zu nahe kam. Nach einem gescheiterten Tötungsversuch kündigte es an, alle Beteiligten zu töten und zu fressen. In genehmigten Befragungen schweigt es meist oder höhnt.
Die Kammer ist Fessel und Nahrung zugleich: Was in der Säure gelöst ist, siebt SCP-682 mit Filterkiemen in der Nase heraus und baut es in sich ein. Satt wird es von allem, ob Holz, Beton oder Stahl, und seine Gestalt folgt dem: Zwischen zwei Inspektionen kann es deutlich an Masse zulegen oder welche abwerfen, und mit der Form ändern sich Kraft und Tempo. Aus diesem Stoff ersetzt es auch, was man ihm zerstört, und sei es fast alles. Nach einem anderen Versuch war der größte Teil seines Körpers zerstört oder verfault; der Rest kroch zur Kammerwand und verlangte nach dem Schichtleiter.
Sechs Ausbrüche sind ihm gelungen. Bei jedem starben Mitarbeiter, oft mehr als die Hälfte des eingesetzten Trupps. Woher es kommt, warum es hasst und ob es überhaupt sterben kann, ist unbekannt.
Quelle Diese Akte beruht auf SCP-682 von Dr Gears and Epic Phail Spy aus dem SCP Wiki (scp-wiki.wikidot.com/scp-682) und steht unter CC BY-SA 3.0.
Fälle zu SCP-682
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