SCP-261 – Pan-Dimensional Vending (Pandimensionaler Automat)
Bitte beachte, dass es sich bei dem folgenden Text um eine Creepypasta handelt, die verstörende Themen beinhalten kann, wie zum Beispiel Gewalt, Sexualisierung oder Drogenkonsum. Creepypastas sind fiktive Geschichten, die Angst oder Unbehagen erzeugen sollen. Wir empfehlen dir, diesen Text nicht zu lesen, wenn er dich belasten könnte.
- Objekt-Nr.
- SCP-261
- Objektklasse
- Safe
- Freigabestufe
- 2/5
- Aktenführung
- Schattenzirkus
- Angelegt
- 13.10.2026

Besondere Sicherheitsmaßnahmen:
SCP-261 steht im Aufenthaltsraum eines Forschungstrakts in Standort-19 und gehört dort inzwischen zur Einrichtung. Es gilt:
- Erst prüfen, dann essen. Jede Ware geht vor dem Verzehr an den Arbeitsschutz. Begründung: Auch eine harmlos aussehende Packung kommt von nirgendwo. Wer trotzdem vorher isst, trägt die Folgen selbst.
- Langsam und billig kaufen. Zehn Käufe am Tag, keiner über 500 Yen; genehmigte Tests sind ausgenommen. Begründung: Tempo und Geld treiben den Automaten ins Fremde, siehe Beschreibung.
- Buch führen. Ware, Betrag, Uhrzeit und Abstand zum letzten Kauf kommen ins Ausgabebuch. Begründung: Daran lässt sich ablesen, wie unruhig SCP-261 ist.
- Einzug gegen halbes Geld. Was gefährlich oder für die Forschung wertvoll ist, behält die Foundation. Der Käufer bekommt die Hälfte seines Geldes zurück, damit niemand einen Fund verschweigt.
- Am Netz lassen. Ohne Strom arbeitet SCP-261 weiter, wird aber schneller unberechenbar.
Zutritt zum Aufenthaltsraum haben Mitarbeitende ab Freigabestufe 2.
Beschreibung:
Neue Mitarbeitende erkennt man daran, dass sie vor SCP-261 stehen und die Auslage suchen. Es gibt keine. Der mattschwarze Kasten hat weder Aufschrift noch Herstellerschild, nur rechts ein kleines Zahlenfeld. Wer länger hier ist, wirft eine Münze ein und tippt irgendetwas Dreistelliges. Heraus kommt stets etwas Essbares oder Trinkbares, meist in greller Verpackung; die Zahl ist erwiesenermaßen gleichgültig. Nur Yen nimmt er an. Geöffnet zeigt der Automat gewöhnliche Mechanik, die nie befüllt war, und ein Zahlenfeld, das zwar verkabelt ist, aber nichts davon steuert. Solange das Gehäuse offen steht oder eine Kamera darin liegt, bleibt das Fach leer.
Bei gemächlichem Gebrauch ist die Ware meist gewöhnlich. Was Eile anrichtet, zeigte ein Abschiedsabend im Aufenthaltsraum. Niemand führte das Ausgabebuch, gekauft wurde in Schüben, oft mehrmals hintereinander. Hinterher kam man auf 43 Käufe.
Anfangs kamen Reiscracker und Limonade, gegen neun Kartoffelchips eines bekannten Herstellers in der Sorte „Regen auf Asphalt“, die es nie gegeben hat; der Arbeitsschutz bestätigte später, dass sie genau so schmecken. Nach zehn trugen die Packungen keine lesbare Schrift mehr. Ein Riegel bestand aus Samen einer Pflanze, die nirgends verzeichnet ist; eine blassblaue Frucht wuchs im Ausgabefach weiter, bis sie es ausfüllte.
Kurz vor Mitternacht lag ein kleiner, in Wachs gehüllter Käselaib im Fach, kälter als der Raum, auf der Banderole nur eine Landschaft unter grünem Himmel. Er wurde mit jeder Minute schwerer; gegen eins brach der Tisch, am Morgen der Boden. Wo er heute liegt, ist ██████████. Verletzt wurde diesmal niemand. Bei einer früheren Prüfreihe explodierte eine fremde Ware beim Öffnen; mehrere Forschende wurden verletzt, zwei starben. Am nächsten Tag hing über dem Ausgabebuch der Aushang aus Anhang 261-1.
Bisher hat SCP-261 erst ein einziges Mal .
Entdeckung und Bergung:
Der Zettel klebt bis heute an der Front: „Außer Betrieb“, mit der Hand geschrieben, auf Japanisch. Wer ihn angebracht hat, weiß niemand. Ebenso unklar ist, seit wann SCP-261 in der Gasse hinter einem Einkaufszentrum in Yokohama stand, in der ihn ein Außenteam fand. Das Team ging einem Internetgerücht über einen „Zauberautomaten“ nach. Die Agentin vor Ort warf trotz des Zettels sofort eine Münze ein und bekam Reiscracker.
Anhang:
Anhang 261-1: Aushang über dem Ausgabebuch
SCP-261 ist kein Pausenautomat. Jede Ware ist vor dem Verzehr beim Arbeitsschutz abzugeben, auch wenn sie genau so aussieht wie das Gewünschte. Versuche, durch schnelles Nachkaufen erneut an Chips der Sorte „Regen auf Asphalt“ zu gelangen, sind zu unterlassen. Diese Sorte ist nicht mehr verfügbar.
– Der Arbeitsschutz
Darunter, handschriftlich: „Die mit Rhabarber und Pfeffer sind aber auch gut.“
Quelle Diese Akte beruht auf SCP-261 von Dr Gears aus dem SCP Wiki (scp-wiki.wikidot.com/scp-261) und steht unter CC BY-SA 3.0.
Fälle zu SCP-261
Zu diesem Objekt gibt es noch keine Fälle.