GeisteskrankheitKurzObjekteSchockierendes Ende

Öffne doch Mal die Tür

Warnung vor Creepypasta

ACHTUNG: VERSTÖRENDER INHALT

Bitte beachten Sie, dass es sich bei dem folgenden Text um eine Creepypasta handelt, die verstörende Themen beinhalten kann, wie zum Beispiel Gewalt, Sexualisierung, Drogenkonsum, etc. Creepypastas sind fiktive Geschichten, die oft dazu gedacht sind, Angst oder Unbehagen zu erzeugen. Wir empfehlen Ihnen, diesen Text nicht zu lesen, wenn Sie sich davon traumatisiert oder belästigt fühlen könnten.

Es war drei Uhr in der Nacht. Der
Bildschirm flackerte und eine Menge Energydosen lagen leer auf dem
Tisch herum. Eigentlich hätte sie schon längst schlafen gehen
müssen, aber es waren Ferien und bevor sie zu Bett ging, wollte sie
sich noch einige Videos auf Youtube ansehen. Bevor sie allerdings das
Video starten konnte, erschien eine Nachricht auf ihrem Bildschirm.
Es war ein Junge, den sie über das Internet kennengelernt hatte. Am
Anfang war er noch sehr nett gewesen, aber mit der Zeit stellte sich
heraus, dass er nur das Eine von ihr wollte. Er war ein kranker
Mensch, da er immer wieder davon sprach ihr weh zu tun und wie schön
er es fände, wenn ihr Blut seine Haut berührte. Als das alles
anfing, hatte sie den Kontakt abgebrochen, doch er versuchte es immer
wieder und ließ sie nicht in Ruhe.

Dieses Mal würde sie nur noch ein
einziges Mal seine Nachricht lesen und ihn dann blockieren. Sie
öffnete den Chat und laß:

“Wollen wir uns Mal treffen?”

Ihre Finger huschten schnell über die
Tastatur und schrieben ein einfaches “Nein.”

“Dann solltest du dich auf eine
Überraschung gefasst machen.”

Das Mädchen verstand nicht, allerdings
war sie viel zu müde um noch weiter darüber nachzudenken. Er war
verrückt, also beschloss sie, die Nachricht einfach zu ignorieren.
Nachdem sie ihren Computer ausgeschaltet und sich ins Bett gelegt
hatte, vibrierte ihr Handy. Sie war neugierig und hoffte, dass es
eine Freundin war, aber als sie den Namen des Jungen las, verdrehte
sie ihre Augen. Einen Blick wollte sie riskieren, danach wollte sie
aber unbedingt schlafen. Was sie dann las ließ sie beinahe vor
Schreck aus dem Bett fallen. Hellwach von seiner Nachricht starrte
sie fassungslos auf ihr Handy und versuchte seine Worte zu begreifen.

“Öffne doch Mal die Tür….”

Möglicherweise hatte er sich einen
schlechten Scherz erlaubt, aber der Gedanke, dass er vor ihrem Haus
stand, ließ ihr keine Ruhe, also zog sie sich schnell an und ging
hinunter zur Tür. Als sie sie öffnete, sah sie niemanden. Selbst
als sie ein Stück auf die Straße ging war keiner zu sehen. Aus
ihrer Angst wurde Wut und sie ging wieder in ihr Zimmer. Dieser Typ
hatte sie verarscht und sie war auch noch darauf hereingefallen.
Wieder vibrierte ihr Handy. Dieses Mal würde sie ihm gehörig die
Meinung sagen und dann den Kontakt abbrechen, was sie schon lange
hätte tun sollen.

Ihr Hass verflog als sie seine
Nachricht las. Dieses Mal hatte sie keine Angst. Sie war in Panik.

“Ich habe deine Schranktür
gemeint….”

In dem Moment hörte sie, wie sich
hinter ihr ganz langsam ihre Schranktür öffnete und ihr ein
eiskalter Schauer über den Rücken lief.

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