
Bitte beachte, dass es sich bei dem folgenden Text um eine Creepypasta handelt, die verstörende Themen beinhalten kann, wie zum Beispiel Gewalt, Sexualisierung oder Drogenkonsum. Creepypastas sind fiktive Geschichten, die Angst oder Unbehagen erzeugen sollen. Wir empfehlen dir, diesen Text nicht zu lesen, wenn er dich belasten könnte.
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Langsam schlich ich mich an die geschlossene Badezimmertür…
Geduldig, ich atmete sogar flacher, obwohl ich genau wusste, nicht hörbar seien zu können.
Ich lauschte,
ich atmete,
ich pulsierte…
Die Zeit verlangsamte sich, der Moment wurde zu mehreren Momenten, bis sich aus diesen Momenten die Unendlichkeit formte.
Ich freute mich so auf das, was geschehen wird…
Freute mich auf einen Augenblick.
Ein Messer, denkt ihr euch?
Eine Pistole, denkt ihr euch?
NEIN!
Ich wollte niemanden töten…
Ich wollte Spaß!
Und was macht mir, einem Jungen mit Geschwistern am meisten Spaß?
Genau, sie zu erschrecken…
Jeden Tag tat ich es,
jeden Tag schaffte ich es…
Plötzlich kam von hinten eine Stimme…
Ich zuckte zusammen.
Ich konnte nur undeutlich das gewisperte „Diesmal nicht, Brüderchen.“ wahrnehmen…
Wie gesagt, ich zuckte zusammen, aber nur für kürzeste Zeit, den diese Muskelverkrampfung löste sich.
Alle Muskeln erweichten, erschlafften.
Ich merkte, wie meine Sicht sich verfinsterte.
Ich merkte, wie ich zu Boden fiel.
Ich merkte, wie mein linker Arm taub wurde.
Das war das letzte, was ich merkte.
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